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Hochzeitsbräuche - Schöne Traditionen zur Hochzeit

Zur Hochzeit gibt es viele altbekannte Hochzeitsbräuche, die von Brautpaaren weltweit mal mehr oder weniger an dem schönsten Tag ihres Lebens umgesetzt werden. In einigen Fällen planen auch die Hochzeitsgäste einen Brauch und überraschen das Paar damit. Wir geben Euch einen Überblick über die bekanntesten und schönsten Traditionen rund ums Heiraten!

Hochzeitsbräuche für das Brautpaar

Die folgenden Bräuche betreffen das Paar zusammen und werden meistens auch von ihnen geplant und vorbereitet. Solltet Ihr als Gäste einen der Bräuche für das Brautpaar planen wollen, solltet Ihr dennoch vorher mit ihnen besprechen, was sie davon halten würden.

Der Polterabend

Der Polterabend gehört zu den wenigen Bräuchen, die nicht direkt am Hochzeitstag stattfinden. Denn meistens findet dieser am Abend oder dem Wochenende vor der Hochzeit statt. In der Schweiz ist tatsächlich der Junggesellenabschied mit diesem Namen gemeint.

Zu dem traditionellen Polterabend in Deutschland und Österreich werden Freunde und Verwandte eingeladen, um gemeinsam mit dem zukünftigen Ehepaar Geschirr zu zerschlagen. Der Krach soll böse Geister vertreiben und Scherben sollen bekanntlich auch Glück bringen. Achtet aber darauf, dass keine Gläser oder Spiegel zerschmettert werden - denn das bringt wiederum Unglück!

Der Hochzeitskuss

Der Hochzeitskuss ist definitiv ein Muss für jede Trauungszeremonie. Mit dem Kuss besiegelt Ihr die Versprechen, die Ihr Euch gerade gegeben habt.

Hochzeitskuss des Brautpaars als Hochzeitsbrauch
© Vasil Bituni

Der Hochzeitstanz

Zu einer schönen Hochzeitsfeier gehört natürlich neben gutem Essen und Trinken auch Musik und Tanz! Bei so ziemlich allen Hochzeiten wird die Tanzfläche von den Brautleuten eröffnet - mit dem sogenannten Hochzeitstanz.

Traditionelle Paare tanzen hier einen klassischen Walzer, daher wird der Hochzeitstanz oft auch Hochzeitswalzer genannt. Es ist üblich, dass sich dabei die Gäste in einem Kreis um die Tanzfläche stellen - ursprünglich sollte dies dazu dienen, das Ehepaar vor bösen Geistern zu schützen. Anschließend wird traditionell der Brautvater von der Braut und die Mutter des Bräutigams von ihrem Sohn zum Tanzen aufgefordert.

Die Sandzeremonie

Die Sandzeremonie stammt ursprünglich aus den USA, ist aber auch in Deutschland verbreitet. Braut und Bräutigam erhalten jeweils ein Gefäß mit Sand, am besten in unterschiedlichen Farben - dann wird abwechselnd der Sand in ein größeres Gefäß gefüllt, optional könnt Ihr dabei auch Eure Gelübde sprechen.

Mehr zu den Hochzeitsbräuchen für das Brautpaar

Der Hochzeitskuss

Alles über den wichtigsten Hochzeitsbrauch

Hier geht's zum Artikel: Hochzeitskuss

Der Hochzeitswalzer

Tipps und Tricks rund um den Hochzeitstanz

Hier geht's zum Artikel: Hochzeitswalzer

Die Sandzeremonie

Alles über dieses besondere Hochzeitsritual

Hier geht's zum Artikel: Sandzeremonie

Herz ausschneiden

Zu den verbreiteten Hochzeitsbräuchen gehört das Ausschneiden eines Herzen nach der Trauung. Dazu wird vorab ein großes Herz auf ein Laken oder eine Decke gemalt. Das Laken wird dann von zwei Personen, meistens den Trauzeug*innen oder Brautjungfern an den jeweiligen Enden gehalten, während das Brautpaar das Herz ausschneidet. Oftmals trägt der Bräutigam seine Frischvermählte dann hindurch.

Baumstamm sägen

Der Brauch des Baumstammsägens findet traditionell auch nach der Trauung statt. Die Eheleute müssen hierzu mit einer Säge, die zwei Griffe hat, im Einklang einen Baumstamm zersägen. Hier ist Teamwork gefragt!

Die Hochzeitstorte anschneiden

Eine der verbreitetsten Hochzeitstraditionen ist das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte. Das frischvermählte Ehepaar umfasst zusammen das Messer und schneidet die Hochzeitstorte an. Angeblich soll die Person, die die Hand dabei oben hat, auch in der Ehe “die Hosen anhaben”.

Hochzeitstauben

Ein sehr romantisches Ritual ist es, Hochzeitstauben nach der Trauung fliegen zu lassen. Denn weiße Tauben symbolisieren sowohl Frieden und Treue als auch Liebe und Fruchtbarkeit. Allerdings würden wir Hochzeitstauben nicht empfehlen, da die Tiere oftmals nicht zu ihrem Züchter zurückfinden und selten in freier Wildbahn überleben können.

Einen Hochzeitsbaum pflanzen

Einen Hochzeitsbaum zu pflanzen, ist ein tolles Symbol für die Beständigkeit der Ehe und noch dazu ein sehr nachhaltiges Ritual. Am schönsten ist es natürlich, wenn der Hochzeitsbaum in den eigenen Garten gepflanzt wird. So könnt Ihr sein Wachstum mitverfolgen.

Weitere Infos zu den Hochzeitsbräuchen

Baumstamm sägen

Das steckt hinter diesem Hochzeitsbrauch!

Hier geht's zum Artikel: Baumstamm sägen

Die Hochzeitstauben

Mehr zu dieser Hochzeitstradition

Hier geht's zum Artikel: Hochzeitstauben

Einen Hochzeitsbaum pflanzen

Der Hochzeitsbrauch für Beständigkeit

Hier geht's zum Artikel: Hochzeitsbaum pflanzen

Hochzeitsbräuche für die Braut

Besonders viele Bräuche gibt es für die Braut und rund um das Outfit der Braut am Hochzeitstag. Selbstverständlich ist es vollkommen Euch überlassen, ob Ihr von diesen Traditionen Gebrauch macht. Für einige Bräuche bedarf es auch ein wenig Vorbereitung, daher könnt Ihr Euch bei vielen nicht spontan dafür entscheiden.

Alt, neu, geliehen, blau

Dieser englische Brauch besagt, dass die Braut an ihrem Hochzeitstag etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen soll. Alt und neu symbolisieren den Übergang von einem alten zu einem neuen Lebensabschnitt und sind recht leicht umzusetzen: Das Brautkleid kann beispielsweise “das Neue”, aber auch “das Alte” sein, je nachdem ob Ihr eins vererbt bekommt. Genauso aber auch die Brautschuhe oder der Schleier.

Das Geliehene symbolisiert Freundschaft und Liebe, die man sorgsam behandeln sollte. Das kann in diesem Fall ein Schmuckstück sein, das Ihr Euch von Eurer Mama oder einer Freundin leiht. Traditionell ist “das Blaue” ein Strumpfband, das die Braut unter dem Kleid trägt.

Alt, neu, geliehen und blau

Alle Infos zu diesem Hochzeitsbrauch

Hier geht's zum Artikel: Alt, neu, geliehen und blau

Der Brautschleier

Nach alter christlicher Hochzeitstradition symbolisiert der Schleier der Braut ihre Jungfräulichkeit und soll die Frau vor bösen Geistern verstecken. Traditionell wurde der Brautschleier vor dem Gesicht getragen und erst nach dem Ja-Wort zum Brautkuss von dem Ehemann gelüftet. Heutzutage ist es aber eher Geschmackssache, ob die Braut einen Schleier trägt und kann das ganz für sich entscheiden.

Braut mit Schleier - ein alter Hochzeitsbrauch
© Kathleen John

Zu dem Brautschleier gibt es auch den sogenannten Schleiertanz. Hierbei tanzt das Brautpaar gemeinsam unter dem Schleier - idealerweise am späten Abend der Hochzeitsfeier oder um Mitternacht. Es gibt allerdings auch unterschiedliche Variationen, bei denen zum Beispiel die unverheirateten Frauen den Schleier stehlen müssen und versuchen, diesen für sich zu ergattern.

Der Brautstrauß

Dass die Braut an ihrem Hochzeitstag einen Blumenstrauß trägt, ist ein Brauch, der kaum von Hochzeiten wegzudenken ist. Früher herrschte der Aberglaube, dass die Blumen auch hier die bösen Geister von der Braut ablenken sollen. Heutzutage gilt der Brautstrauß eher als ein schönes Accessoire beim Heiraten.

Dieser Hochzeitsbrauch ist nicht mehr wegzudenken: Der Brautstrauß
© Kathleen John

Zu dem Brautstrauß gibt es auch die Tradition des Brautstraußwerfens, das meist im Verlauf der Hochzeitsfeier stattfindet. Für das Brautstraußwerfen versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft anschließend ihren Strauß über ihren Rücken hinweg nach hinten. Diejenige, die den Strauß fängt, wird dem Glauben nach als Nächste heiraten.

Das Brautkleid spenden

Ein Brautkleid wird von der Braut in den meisten Fällen nur an einem einzigen Tag ihres Lebens getragen. Wenn Ihr Euer Kleid nicht unbedingt weitervererben möchtet, ist eine Spende eine tolle Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Die Brautkleider können dann für folgende verwendet werden:

  • Sternenkinder und Frühchen
  • Nottaufen
  • als Stoffspende
  • eine andere Braut

Natürlich könnt Ihr einem Paar aber auch aushelfen, indem Ihr alternativ die Brautschuhe spendet oder der Bräutigam seinen Anzug oder seine Schuhe spendet.

Mehr zu den Hochzeitsbräuchen für die Braut

Der Schleiertanz

So kann bei diesem Brauch nichts schiefgehen

Hier gehts zum Artikel: Schleiertanz

Brautstrauß werfen

Tipps für Deinen Brautstraußwurf

Hier gehts zum Artikel: Brautstrauß werfen

Brautkleid spenden

So könnt Ihr tolle Projekte unterstützen

Hier geht's zum Artikel: Brautkleid spenden

Hochzeitsbräuche für den Bräutigam

Selbstverständlich gibt es auch einige Hochzeitsbräuche, die den Bräutigam betreffen und die er am Tag seiner Hochzeit erfüllen kann, wenn er das möchte.

Braut über die Schwelle tragen

Nach der Hochzeit ist es üblich, dass die Braut von ihrem Bräutigam über die Türschwelle getragen wird. Dieser Brauch steht symbolisch für den Übergang der Brautleute in einen neuen Lebensabschnitt. Außerdem soll die Braut vor bösen Geistern geschützt werden, die unter der Schwelle lauern.

Morgengabe

Das Hochzeitsritual der Morgengabe stammt ursprünglich aus Österreich. Dabei übergibt der Mann seiner frisch Angetrauten am Morgen nach der Hochzeit ein Schmuckstück oder ein anderes Geschenk. Allerdings kann dieser Brauch auch abgewandelt werden, sodass Ihr Euch gegenseitig etwas schenkt und Euch die Geschenke schon am Morgen der Hochzeit überreicht.

Mehr zu den Hochzeitsbräuchen für den Bräutigam

Braut über die Schwelle tragen

Was steckt hinter diesem Hochzeitsbrauch?

Hier geht's zum Artikel: Braut über die Schwelle tragen

Morgengabe als Hochzeitsbrauch

Alle Infos zu der alten Hochzeitstradition

Hier geht's zum Artikel: Morgengabe

Hochzeitsbräuche für die Hochzeitsgäste

Selbstverständlich gibt es auch einige Bräuche, bei denen die Gäste besonders mit eingebunden werden. Diese alten Traditionen sind sehr unterhaltsam und machen Eure Hochzeit zu etwas ganz Besonderem.

Die Brautentführung

Bei der Brautentführung wird die Braut von Freunden und Verwandten, wie der Name schon sagt, “entführt”. Der Bräutigam hat anschließend die Aufgabe, seine Braut anhand von Rätseln und Hinweisen zu finden.

Bei diesem Hochzeitsbrauch ist es besonders wichtig, vorher mit dem Brautpaar oder ihren Trauzeug*innen zu besprechen, ob eine Brautentführung stattfinden soll!

Blumenkinder

Der Hochzeitsbrauch der Blumenkinder ist eine tolle Möglichkeit, um Kinder in die Trauung zu integrieren. Die Blumenkinder verteilen entweder vor oder nach der Trauung Blütenblätter auf dem Boden. Früher sollte dieser Brauch dazu dienen, die Fruchtbarkeitsgötter mit dem Duft der Blüten auf das Paar aufmerksam zu machen.

Eine Alternative zu Blütenblättern, die nach der Trauung auf das Paar nieder rieseln, ist Konfetti, aber auch Reiswerfen. Klärt vorab, ob das bei Eurem Standesamt oder Eurer Kirche erlaubt ist.

Konfetti und Blütenblätter als Hochzeitsbrauch nach der Kirche
© Hut und Krone

Wedding Wands

Wenn weder Reis noch Konfetti oder Blütenblätter bei Eurem Standesamt oder Eurer Kirche erlaubt sind, sind die sogenannten Wedding Wands eine wunderbare Alternative. Denn sie machen keinen Dreck und sind sehr umweltfreundlich.

Dafür werden schöne Bänder an Holzstäben befestigt, die dann hin und her geschwungen werden können. Wer möchte, kann auch kleine Glöckchen an die Wedding Wands kleben oder binden, sodass sie schön klingeln, wenn sie nach der Trauung geschwungen werden.

Mehr zu den Hochzeitstraditionen für die Gäste

Die Brautentführung

Tipps und Ideen für den lustigen Hochzeitsbrauch

Hier geht's zum Artikel: Brautentführung

Blumenkinder auf der Hochzeit

Alle Infos zu dieser schönen Hochzeitstradition

Hier geht's zum Artikel: Blumenkinder

Wedding Wands

Infos und Tipps zu dem romantischen Trend

Hier geht's zum Artikel: Wedding Wands

Der Kindsbaum

Vor allem in Bayern ist der Brauch des Kindsbaums sehr verbreitet. Hierfür wird ein hoher Stamm mit Geschenken für den Nachwuchs dekoriert und im Garten des Brautpaars aufgestellt. Auf der Spitze wird ein Storch platziert und auch die Namen des Paars und ihr Hochzeitsdatum sollten auf dem Stamm verewigt werden. Der Kindsbaum soll dem Brautpaar viel Glück und Kindersegen bescheren.

Autokorso

Wenn mehrere Autos hupend durch die Stadt ziehen, dann weiß eigentlich jeder: Da heiratet jemand! Dennoch gibt es bei dem Autokorso einiges zu beachten, damit Ihr die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindert.

Brot und Salz zur Hochzeit schenken

Diesen Brauch kennen sicher auch viele als Einzugsgeschenk. Allerdings kann auch dem Brautpaar zur Hochzeit Brot und Salz überreicht werden. Diese beiden Nahrungsmittel sind Symbole für:

  • Glück
  • Wohlstand
  • Fruchtbarkeit
  • eine glückliche Ehe
INFO

Oftmals ist es üblich, dass das Hochzeitspaar direkt eine mit Salz bestreute Brotscheibe isst.

Weitere Infos zu den Hochzeitsritualen

Einen Kindsbaum aufstellen

Alle Infos zu diesem Hochzeitsbrauch

Hier geht's zum Artikel: Kindsbaum aufstellen

Der Hochzeitskorso

Rechtliches und Alternativen zum Autokorso

Hier geht's zum Artikel: Autokorso zur Hochzeit

Brot und Salz zur Hochzeit schenken

Was es mit diesem Hochzeitsbrauch auf sich hat

Hier geht's zum Artikel: Brot und Salz schenken

Weitere Hochzeitsbräuche

Natürlich gibt es noch jede Menge weiterer Hochzeitsbräuche, denn immerhin hat jedes Land und jede Kultur ihre eigenen Traditionen. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es regionale Unterschiede, welche Bräuche zur Hochzeit üblich sind.

Weitere Hochzeitsbräuche

Das Kränzen zur Hochzeit

Alle Infos und Tipps zu diesem regionalen Brauch

Hier geht's zum Artikel: Kränzen

Hahn holen

Das steckt hinter dieser Tradition

Hier geht's zum Artikel: Hahn holen

Das Eheversprechen erneuern

Alles, was Ihr darüber wissen müsst

Hier geht's zum Artikel: Eheversprechen erneuern

Titelbild: Hut und Krone