Eine Hochzeitsrede halten

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Ein Hoch auf die Braut, einen Loblied auf den Bräutigam und eine bewegende Rede auf das Liebesglück der Frischvermählten. Bei einer Hochzeitsfeier werden viele Reden geschwungen. Damit sich Eure Gäste nicht langweilen oder die Braut aus Scham in Tränen ausbricht, gibt es ein paar kleine Regeln zu beachten.

Wer darf sprechen?

Alle gehaltenen Reden sollten mit dem Brautpaar abgesprochen sein, damit sie in den Ablauf der Feierlichkeiten passen. Sonst könnte es passieren, dass Eure Gäste dem leckeren Festtagsessen beim Erkalten zuschauen müssen, während sie der zehnte Lobrede auf das Brautpaar lauschen. In der Regel bereiten die Eltern und der beste Freund oder die beste Freundin eine kleine Rede vor. Auch das Brautpaar selbst, oder zumindest einer von beiden, sollte ein paar Worte an seine Gäste richten.

Wann wird gesprochen?

Am besten werden alle Reden auf die Zeit vor dem Essen gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Gäste noch aufnahmebereit und haben sich noch nicht zu sehr in eigene Gesprächsrunden zurückgezogen.

Außerdem vermeidet Ihr so, dass der eine oder andere Redner schon betrunken ist und Peinlichkeiten ausplaudert, die das Brautpaar und ihn selbst lächerlich machen. Legt als Brautpaar Eure eigene Rede an den Schluss. So könnt Ihr Euren Vorrednern für die lieben Worte danken und als Abschluss das Buffet oder Hochzeitsmenü eröffnen.

Wie viele Personen dürfen wie lange sprechen?

Natürlich gibt es dafür kein geschriebenes Gesetz, aber maximal vier Reden in einer moderaten Länge sind eine gute Wahl. Eine Rede sollte etwa fünf Minuten dauern und nur in Ausnahmefällen (wenn es sich zum Beispiel um einen wirklich talentierten Redner handelt) länger sein.

Was sollte Erwähnung finden?

Dies ist der Ehrentag des Brautpaares, daher sollten sich alle Reden um das Liebesglück von Braut und Bräutigam drehen. Natürlich dürfen die Redner persönliche Erlebnisse aufbereiten, selbige sollten aber immer etwas mit den Eheleuten und deren gemeinsamer Liebe zu tun haben.

Lasst die Liebenden in Eurer Rede nicht nur hochleben, sondern setzt Eure Lobpreisung in einen persönlichen Bezug.

Worüber man besser schweigen sollte

Keine Peinlichkeiten! Zumindest keine solchen, bei der der Bräutigam knallrot werden könnte oder die Braut in Tränen ausbricht. Natürlich darf Eure Rede lustig und mit ein paar Anekdoten gespickt sein, aber achtet auf den Rahmen, in dem Ihr Eure Rede vortragt.

Manches klingt im Kreis der Kumpels oder der besten Freundinnen sehr witzig, ist aber nur noch peinlich, wenn auch Oma und Opa des Brautpaares den Worten lauschen...

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