Die Trauzeugen

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Bei der Hochzeit und der kirchlichen Trauung dürfen  Trauzeugen nicht fehlen, und zwar nicht nur, um mit ihrer Unterschrift  die Eheschließung zu bezeugen. Die Hochzeit oder die Trauung markiert  eine Entscheidung fürs Leben sowie einen neuen Lebensabschnitt, aber sie  ist auch ein toller Anlass, um seine besten Freunde um sich zu  versammeln.

Es ist schön, die engsten Freundinnen von Anfang an in die Hochzeitsvorbereitungen für die kirchliche Trauung mit einzubeziehen … und umso geringer ist die Gefahr eines Nervenzusammenbruchs vonseiten der Braut!

Woher kommt diese Tradition?

Die Tradition geht übrigens auf eine altertümliche Legende zurück:  Eigentlich sollten die Trauzeuginnen die bösen Geister von der Braut  ablenken, deshalb sollten sie auch ein ähnliches Kleid wie das der Braut  tragen; ein böser Geist soll durch die Ähnlichkeit verwirrt werden und  somit nicht feststellen können, bei welcher der Frauen es sich bei der  Trauung um die Braut handelt. Sie stellten also den Schutz vor  spirituellen Gefahren dar.

Die Aufgaben der Trauzeugen

Vor der Hochzeit:

Die Trauzeugen sind dafür veranwortlich, den Polterabend bzw.  Junggesellinnenabend auszurichten. Sie müssen sich um die Einladungen zu  der jeweiligen Veranstaltung kümmern. Zudem sollten sie bereit sein,  bei der Anprobe des Brautkleids dabei zu sein sowie am Versenden  der Einladungen zur Hochzeit und am Basteln von Deko und kleinen  Geschenken für die Gäste mitzuwirken.

Sie können der Ansprechpartner für die Gäste sein, wenn diese Spiele  und Überraschungen für das Brautpaar planen und diese für einen  reibungslosen Ablauf am großen Tag mit berücksichtigen – natürlich ohne  dem Brautpaar alles zu verraten.

Am Hochzeitstag:

Auch am Hochzeitstag und bei der kirchlichen Trauung dienen  Trauzeugen als Vermittler zwischen Brautpaar und Gästen; sie sollten  bereit sein, sich den Fragen und Problemen der Gäste anzunehmen. Das  Brautpaar hat schließlich Besseres zu tun! Bei der Zeremonie der Trauung  müssen die Trauzeugen die Heiratsurkunde unterschreiben, Trauzeuginnen  müssen den Brautstrauß oder Schleier der Braut halten.

Bei der Feier müssen sie die Gäste zum Tanzen animieren und für  Partystimmung sorgen! Es ist außerdem üblich, dass einer der Trauzeugen  eine Rede hält.

Bitten Sie eine der Trauzeuginnen, Kleinigkeiten für Sie in ihrer  Handtasche mitzunehmen – Lippenstift, Wimperntusche, Puder und natürlich  Taschentücher.

Nach der Hochzeit:

Als letzten Dienst nach der kirchlichem Trauung sollten Ihre Trauzeugen Ihnen mit den Geschenken und Dankeskarten helfen.

Aber niemals vergessen: Für diese hilfreiche Unterstüzung haben sich auch die Trauzeugen selbt ein großes Dankeschön verdient!

Titelbild: Sag Ja! – Die HochzeitsfotografenEmbedded iFrame

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