Diese Dienstleister solltet Ihr niemals für Eure Hochzeit buchen

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Bei der Hochzeitsplanung gibt es viele wichtige Punkte zu beachten. Und damit der Tag aller Tage auch wirklich perfekt wird, benötigt man die richtigen Dienstleister.

Fotograf, Stylistin, Florist, Konditor & Co. stehen hierbei hoch im Kurs und werden von fast allen Brautpaaren gebraucht. Doch wie findet man die Leute, die auch zum eigenen Stil passen? Der Markt ist so unglaublich groß – die richtige Wahl zu treffen ist dabei schwer.

Wie Ihr Dienstleister richtig anfragt, erfahrt Ihr in diesem Artikel in unserem Magazin: https://www.weddyplace.com/magazin/dienstleister-richtig-anfragen-so-gehts/

Heute aber möchten wir Euch aufzeigen, welche Dienstleister Ihr niemals für Eure Hochzeit buchen solltet.

Braut: „ Und nachdem wir das Angebot abgelehnt hatten, erhielten wir auch prompt eine Rechnung über 99,- EUR für den Kostenvoranschlag. Davon war bisher nie die Rede und er bestand auf Zahlung für die Zeit seiner Beratung.“

Grundsätzlich sollte ein erstes Kennenlernen bzw. Beratungsgespräch kostenfrei sein. Ob dem so ist, fragt Ihr am besten direkt am Anfang in Eurer Anfrage mit ab.

Einige Ausnahmen bestätigen aber die Regel: Ein Probestyling ist z.B. nie kostenfrei. Der Stylist „arbeitet“ ja bereits an Euch und hat sowohl zeitlichen Aufwand, als auch Materialkosten.

Auch Brautmodeläden arbeiten mittlerweile oft mit einer Beratungsgebühr. Hier ist es einfach zu oft vorgekommen, dass Bräute die Beratung vor Ort gerne in Anspruch nehmen, das Kleid dann aber online kaufen oder sich in China nachschneidern lassen. Kosten für Miete, Personal etc. müssen jedoch gedeckt sein, da sich normalerweise dann eine Angestellte nur um Euch kümmert. Wundert Euch also nicht, wenn hier eine Gebühr erhoben wird – die jedoch beim Brautkleidkauf wieder verrechnet wird.

Braut: „Die Hochzeitsplanerin behandelte uns wie kleine Kinder. Wir hatten nie das Gefühl, dass unsere Wünsche wirklich zählen. Es ging immer nur darum, was SIE als gut empfand oder wie SIE es machen würde“.

Wie schade! Eigentlich sollte gerade ein Hochzeitsplaner Euch die Organisation erleichtern und Euch mit Ideen und Vorschlägen unterstützen – sie aber Euch nicht überstülpen.

Die gute Nachricht: Oft zeichnet sich dies bereits im ersten Gespräch ab. Versucht hier bereits, klar Eure Wünsche zu formulieren und diese auch evtl. in den Vertrag aufnehmen zu lassen. So könnt Ihr jederzeit darauf zurückgreifen.

Sollte mal ein Konflikt entstehen, helfen nur offene Worte. Werden diese wiederholt ignoriert, hilft leider nur noch die Kündigung.

Braut: „Der Fotograf machte uns ein Angebot, das alles beinhalten sollte. Es hieß sogar: „All inclusive.“ Auf Nachfrage startete aber dann alles z.B. nicht mit dem Getting Ready, sondern erst beim Standesamt. Auch eine Onlinegalerie war nicht enthalten, kein Fotobuch etc. Das wunderte uns sehr, weil wir bei der Anfrage genau diese Punkte aufgeschrieben hatten.“

Fragt Ihr ganz bestimmte Punkte an, so sollten diese im Angebot natürlich enthalten sein. Ein „Recht“ darauf hat man aber nie und so gilt es immer, dies auch nochmal zu kontrollieren und bei Bedarf nachzufragen. Hat man aber das Gefühl, dass z.B. der Fotograf Kosten verstecken will oder immer mehr auf Nachfrage dazukommt, obwohl man es anders besprochen hat, ist das Vertrauen oft schon im Vorfeld gestört. Dann ist es oftmals besser, sich an jemand anderen zu wenden.

Kleine Fehler sollte man aber jedem verzeihen.

Braut: „Wir hatten dem Cateringservice vertraut und freuten uns, als man uns anbot, deren Kooperationspartner mit guten Konditionen zu nutzen. Als wir dann aber nach der Buchung selbst auf der Homepage des Hotels schauten, lag der Zimmerpreis fast 30,- pro Nacht unter dem, was wir bezahlt hatten. Auf Nachfrage sagte man uns, dass diese Differenz beim Preis der gesamten Hochzeit doch schon egal wäre. Total unverschämt!“

Kooperationen sind toll und in der Hochzeitsbranche absolut üblich und hilfreich. Wenn man einer Person vertraut, ist es super, auf diesem Wege noch mehr gute Dienstleister zu buchen.

Problematisch ist es immer dann, wenn Provisionen fließen – was an sich auch nicht unüblich ist. Gibt der Dienstleister A dem Dienstleister B bei erfolgreicher Kundenvermittlung einen Betrag ab, kann er dies gerne tun. Unfair wird es, wenn dieser Betrag auf den Kunden abgewälzt wird und somit mehr bezahlt, als er es privat getan hätte.

Wir wissen zwar nicht, was explizit im Fall oben passiert ist – es könnte sich jedoch um eine Provisionszahl gehandelt haben.

Auch hier gilt: Fragt einfach im Vorfeld nach! Bietet Euch jemand andere Dienstleister an, fragt nach, ob hier mit Provisionen gearbeitet wird.

Zurück zum Hotelzimmer oben: Es könnte natürlich auch sein, dass sich die Preise geändert haben. Gerade bei Unterkünften kann sich dies sogar täglich ändern.

Sollte Euch also ein Dienstleister bei Eurer Suche über den Weg laufen, der solche oder ähnliche Geschäftspraktiken an den Tag legt: Nehmt Abstand und recherchiert lieber weiter.

Denn so sollte kein Brautpaar behandelt werden.

Viele tolle Dienstleister in Eurer Nähe findet Ihr auch auf unserem Marktplatz. Schaut doch mal vorbei!

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