Wen wählt man als Trauzeugen?

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In  Deutschland ist es Tradition, dass jeweils die Braut eine Trauzeugin  und der Bräutigam einen Trauzeugen auswählt. Häufig entscheidet man sich  für die Schwester, den Bruder oder den besten Freund/die beste  Freundin. Die Entscheidung kann schwierig sein – muss sie aber nicht.

In vielen englischsprachigen Ländern ist es üblich, mehrere  Trauzeugen auszuwählen: in der Regel drei männliche und drei weibliche!

Die Entscheidung für mehrere Trauzeugen hat durchaus Vorteile –  wenn Braut oder Bräutigam mehrere Geschwister haben, muss sich niemand  ausgebootet fühlen; und wenn die Hochzeit mit viel Arbeit verbunden ist,  sind umso mehr Helfer zur Hand!

Vor der Entscheidung bedenken Sie bitte:

  • Welche Personen möchten Sie gern bei einer so emotional aufgeladenen  und nervenaufreibenden Veranstaltung um sich haben – wer kennt Sie am  besten und kann Sie notfalls am besten beruhigen?
  • Wer kann gut organisieren und mit Menschen umgehen?
  • Auf wen können Sie sich verlassen?
  • Wer muss aus sentimentalen Gründen unbedingt dabei sein?
  • Gibt es eine gute Freundin, die aber mit Hochzeiten nichts anfangen  kann? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich für gerade diese Freundin  entscheiden – über Ihrem schönsten Tag soll keine dunkle Wolke hängen.
  • Familie oder Freunde? Wenn es bei Ihnen üblich ist, eines der  Geschwister zum Trauzeugen zu ernennen, sollten Sie sich daran halten.  Sie wollen doch nicht, dass am Ende der Haussegen schief hängt.

Den Trauzeugen, der allen Anforderungen entspricht, werden Sie kaum  finden – aber dafür gibt es ja die Möglichkeit, mehrere zu wählen.  Entscheiden Sie ganz nach Ihrem Geschmack; es ist Ihr Tag, Sie haben das  Sagen! Bedenken Sie außerdem, dass es die Trauzeugen sind, die auf der  Feier die Gäste in Schach halten müssen – auf 50 Gäste sollte ein  Trauzeuge kommen.


Wen wählt man als Trauzeugen?
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