Kleidung für Hochzeitsgäste – Tipps & No Go's

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Wer auf eine Hochzeit eingeladen ist, möchte dem Brautpaar zwar nicht die Show stehlen, aber negativ auffallen natürlich auch nicht. Deshalb sollten sich Gäste frühzeitig mit dem Zusammenstellen der Garderobe beschäftigen. Wir haben euch einige praktische Tipps zum Shoppen, gängige Regeln zum Dresscode und markante No-Gos zusammengefasst, damit nichts mehr schief gehen kann.

Von attraktiven Preisen und Vorteilen profitieren

Eine Hochzeit ist für Gäste in der Regel mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Zum einen will niemand beim Geschenk knausrig sein. Schließlich heiratet das Paar nur einmal. Da darf es gerne etwas mehr sein. Zum anderen verschlingt das Outfit nicht selten hunderte von Euro. Das muss allerdings nicht sein.

Mit cleverer Vorgehensweise beim Shoppen lässt sich ordentlich sparen, ohne dabei auf einen geschmackvollen Auftritt verzichten zu müssen. Wer beispielsweise als Paar zur Hochzeit eingeladen ist, könnte beim gleichen Shop einkaufen, um insgesamt weniger auszugeben. Insbesondere bei Katalogen und beim Onlinekauf bringt das Vorteile. Beispielsweise entfallen auf diese Weise die Versandkosten bei zahlreichen Anbietern.

Diese sind häufig mit einem Mindestbestellwert verbunden. Sobald man gemeinsam kauft, erhöht sich der Betrag, sodass diese Zusatzausgaben keine Rolle mehr spielen. Ähnlich verhält es sich bei Neukunden. Euch ist beispielsweise ein tolles Outfit in einem Katalog oder einem Onlineshop aufgefallen, in dem ihr bisher nicht bestellt habt?

Hier lohnt sich der Blick in die Bestellhinweise. Viele Unternehmen räumen attraktive Neukunden-Rabatte ein. Dies ist allerdings oft auf Kataloge und Onlineanbieter beschränkt.
Als Beispiel dient das PAYBACK-System, das es erlaubt unter anderem beim Bekleidungsunternehmen C&A Punkte zu sammeln. Einzige Voraussetzung ist, dass entweder vor PAYBACK-Kundenkarte vorgelegt wird oder der Onlinekauf über die Internetpräsenz des Partnerprogramms gestartet wird. Auf diese Weise wird der Umsatz auch tatsächlich im System hinterlegt, so dass die Kundschaft von Einkaufsgutscheinen oder Prämien profitieren kann.

Eine weitere Lösung zum Sparen, bieten gut sortierte und gepflegte Second-Hand-Läden. Viele Shops heben sich von der breiten Masse ab und präsentieren sorgfältig ausgewählte Einzelstücke, denen ihre Vorgeschichte mit anderen Besitzern nicht anzusehen ist. Warum also nicht etwas Gebrauchtes tragen? Wenn es neuwertig aussieht und keine Gebrauchsspuren hat, ist dies eine tolle Alternative. Euch fehlt Inspiration zum Einkaufen?

Standesamt und Kirche

Während kirchliche Trauungen eher elegant gestaltet werden, sind auf dem Standesamt schlichte Looks ideal. Bei Frauen darf es zum Beispiel ein schickes Kostüm oder ein edler Hosenanzug sein, Männer tragen einen schlichten Anzug. Je nach Brautpaar und dessen Vorstellungen reichen sogar hochwertige Alltagskleider aus, wie beispielsweise geschmackvolle Stoffhosen, Hemden und Blusen.

In der Kirche sind Frauen gut beraten auf nackte Schultern und einen tiefen Ausschnitt zu verzichten. Mit Tüchern oder einer Jacke werden die entsprechenden Körperstellen dezent verhüllt.

Allgemeine Regeln für Frauen

Das oberste Gebot für weibliche Gäste auf Hochzeiten ist: Keinesfalls weiß tragen! Das sollte mittlerweile zwar überall hin vorgedrungen sein, aber wir möchten nicht auf diese Anmerkung verzichten. Zudem sind folgende Farben nicht erwünscht: Elfenbein, Creme und Beige.
Solche Farbtöne darf ausschließlich die Braut tragen. Gleiches gilt übrigens auch, wenn sich die Braut für eine ganz andere Farbe entscheidet. Die genannten Farben bleiben tabu! Wählt die Braut eine außergewöhnliche Farbe, darf diese ebenfalls nicht von den Gästen aufgegriffen werden.

Gleichermaßen ungeeignet ist schwarz. Diese Farbe symbolisiert Trauer und das ist auf einer Hochzeit mehr als unpassend. Lässt sich eine dunkle Garderobe nicht vermeiden, weil ihr nichts anderes findet oder euch in Schwarz am wohlsten fühlt, solltet ihr zumindest Accessoires wie Blazer, Tücher, Schmuck und Taschen in hellen Nuancen kombinieren, um den Look aufzulockern.

Ansonsten stehen weiblichen Gästen diverse Farben zur Auswahl. Auch gegen  stilvolle Muster ist nichts einzuwenden. Etuikleider, lange Abendkleider oder Jerseykleider sind einige schöne Beispiele für einen optimalen Auftritt. Aber auch schöne Röcke und Blusen ergeben großartige Kombinationen. Bezüglich der Kleiderlänge gibt es im Grunde keine absoluten Tabus. Allerdings gehören Kleider und Röcke in Minilänge nicht auf eine Hochzeit. Die knieumspielende Länge wirkt edler und entspricht dem Anlass besser.

Allgemeine Regeln für Männer

Auch für Männer gibt es gewisse Regeln für die Bekleidung zur Hochzeit. Auswählen könnt ihr zwischen Cut, Frack, schwarzem Anzug oder Stresemann. Allerdings ist bei Frack und Smoking die Uhrzeit der Feier zu beachten. Bei sehr förmlichen Hochzeiten kann das Tragen dieser beiden Varianten durchaus peinlich enden. Beides ist streng betrachtet für den Abend bestimmt und wird zu offiziellen Anlässen in der Gesellschaft erst nach 18 Uhr getragen.

Unter knigge.de wird dies bestätigt: "Der Frack wird grundsätzlich nur am Abend, nach 18:00 Uhr, zu sehr festlichen Anlässen getragen. Er ist üblicherweise schwarz, mit weißer Weste und weißer Fliege.". Zudem heißt es: "Zubehör sind schwarze seidene Kniestrümpfe und schwarze Lackschuhe ohne Schnürung. Die Hose darf nicht mit Gürtel getragen werden."

Generell sind Smoking, Frack und Cut auf modernen Hochzeiten des 21. Jahrhunderts eher Fehl am Platz, weil diese Looks schnell übertrieben wirken. Männer laufen Gefahr schicker gekleidet zu sein als der Gastgeber. Empfehlenswert ist ein schwarzer oder dunkler Anzug. Als festliche Kleidung dient zudem ein schlichtes Sakko.

Dresscode beachten

Viele Paare weisen in der Hochzeitseinladung auf den gewünschten Dresscode hin, um Missverständnisse unter Gästen zu vermeiden.
Schließlich sollen sich alle wohlfühlen. Je nach Wunsch sollen Hochzeitsgäste elegant, festlich oder sportlich gekleidet erscheinen. Diesem Dresscode solltet ihr Folge leisten, denn er ist für alle verbindlich. Ihr seid auf eine Themenhochzeit eingeladen? Dann solltet ihr euch auch daran halten. Während auf einer Raffaello-Hochzeit die große Ausnahme gemacht wird und Gäste konkret um weiße Outfits gebeten werden, sind auf einer Land-Hochzeit entsprechende Kleider gefordert.

Wurde auf den Hinweis zur Kleiderordnung verzichtet oder sollte euch der Dresscode trotz Angabe nicht eindeutig klar sein, ist ein Anruf beim Brautpaar angebracht.

Vorsicht Black oder White Tie

Die Bezeichnung „schwarze Krawatte“ (Black Tie) ist ebenfalls ein Dresscode. Allerdings wird dieser nur genutzt, wenn es sich um eine sehr festliche Hochzeit handelt. Elegantes Abendkleid und Smoking sind dann keineswegs zu viel des Guten. Im Gegenteil: Bei Feierlichkeiten mit diesem Dresscode könnt ihr euch an einem Opernbesuch orientieren. Ähnlich verhält es sich beim Dresscode „White Tie“, welcher Frack und bodenlanges Abendkleid erfordert.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner Payback.

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