No Ring, No Bring – Die kontroverse Regel der Gästeeinladung

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Wenn Ihr gerade Eure Hochzeit plant und Euch fragt, wen Ihr eigentlich einladen solltet, dann seid Ihr bestimmt schon auf die amerikanische “No Ring, No Bring”-Regel gestoßen. Was diese kontroverse Regel besagt und welche Vor- bzw. Nachteile sie für Euch als Brautpaar birgt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

no ring, no bring

Die No Ring, No Bring - Regel, kommt aus dem amerikanischen Raum und reguliert das Mitbringen eines “plus eins” als Hochzeitsgast. Wenn man als geladener Gast nicht verlobt oder verheiratet ist, dann darf man seine*n Partner*in nicht mitbringen

Glückliches Brautpaar

Was besagt die Regel, wo kommt sie her?

Die Regel hat 2017 das erste Mal für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, und zwar durch niemand geringeres als die britische Königsfamilie. Pippa Middleton, die kleine Schwester von Herzogin Kate Middleton, hat diese Regel für ihre Hochzeit geltend gemacht.

Das führte dementsprechend zu viel Gesprächsstoff. Einige Brautpaare fanden diese Idee besonders toll, denn sie birgt einige Vorteile für die Heiratenden.

Vorteile

Es kann eine erhebliche Summe gespart werden. Diese kann genutzt werden, um ein noch schöneres Erlebnis für die eingeladenen Gäste zu schaffen, zum Beispiel in Form einer Liveband oder eines interaktiven Fotospiegels.

Als Brautpaar möchtet Ihr diesen ganz besonderen Tag nur mit Menschen teilen, die Ihr kennt und die Euch nahestehen. Ein weiterer Vorteil der no ring, no bring-Regel wäre, dass Ihr keine fremden Gesichter auf Euren Hochzeitsfotos entdecken müsst.

Nachteile

Erhebliche Nachteile entstehen für die Gäste bei dieser Regel, wenn sie niemanden auf der Hochzeit kennen und sich dementsprechend unwohl fühlen. Gäste könnten diese Regel auch persönlich nehmen und vermuten, dass das Brautpaar den Partner/ die Partnerin nicht mag.

Tanzendes Brautpaar

Bessere Alternative: No meet, No seat

Die No Ring, No Bring-Regel ist deshalb so kontrovers, weil sie nicht berücksichtigt, wie lange schon jemand zusammen ist. Man kann schon seit 5 Jahren mit seinem Partner oder seiner Partnerin zusammen sein und diese*n dennoch nicht mitbringen dürfen, wenn kein Ring am Finger ist.

Natürlich verstehen wir, dass es super schwierig ist, das Budget einzuhalten und dennoch alle Gäste mit dem Mitbringen ihrer Begleitung glücklich zu machen. Eine moderne Alternative zu der No Ring, No Bring Regel, ist die No Meet, No Seat Regel. Sie ist für Gäste auch eher nachvollziehbar, denn sie besagt, dass Brautpaare nur Partner einladen, die sie schon mindestens ein Mal getroffen haben.

Hochzeitsgesellschaft

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