7 Fragen zur Hochzeit, die sich niemand zu stellen traut

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Ein erfreulicher Trend: Es wird wieder zunehmend geheiratet! Seit 2015 steigen die Zahlen der Eheschließungen an und man möchte schon fast von einer Wende sprechen. Denn anstatt wie früher nach dem Standesamt einfach mit der Familie in ein Restaurant zu gehen, regiert heute die Individualität. In allen Magazinen und Blogs findet man 1000 verschiedene Ideen dafür – ein wahres Paradies.

Doch es gibt auch Dinge, über die niemand gerne redet bzw. sich gar nicht traut, überhaupt zu fragen. Wir von Foreverly haben die wichtigsten Dinge für Euch zusammengefasst.

1. Wie kommen unsere Gäste vom Standesamt zur Location?

Viele Hochzeitsgesellschaften organisieren hier nichts, sodass jeder Gast sich selbst um eine Mitfahrgelegenheit kümmert.

Öffentliche Verkehrsmittel oder das eigene Auto werden hier am meisten verwendet.

Eine nette Geste ist es jedoch auch, für die Gäste einen Shuttleservice zu bestellen – z.B. dafür einen Bus inkl. Fahrer zu mieten. So kann auch jeder Sekt, Wein o.ä. genießen.

2. Wer bezahlt die Übernachtungen der Gäste?

Viele Brautpaare haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht für Übernachtungen der Gäste aufkommen. Aber mal ganz ehrlich: Habt Ihr wirklich das Budget, noch mehrere hundert oder sogar tausend Euro zu investieren?

Natürlich ist es nett, möglichst viel für Familie und Freunde zu übernehmen. Übernachtungen gehören aber definitiv nicht zur Selbstverständlichkeit und müssen nicht vom Brautpaar getragen werden.

3. Brauche ich wirklich Hilfe, um auf die Toilette zu gehen?

Hier kommt es natürlich sehr auf das Kleid an: Ein leichtes Boho-Brautkleid mit 2-4 Lagen kannst Du mit Sicherheit alleine bändigen. Große Roben mit Reifrock benötigen einfach mehrere Hände, damit kein Missgeschick passiert.

Übe dies auch unbedingt vorher mit der Person deines Vertrauens, damit am Hochzeitstag alles gut funktioniert und jeder weiß, wo die kleinen und großen Tücken liegen.

4. Wann kann ich meinen Schleier abnehmen?

​Grundsätzlich dann, wann Du Lust dazu hast. Es gibt aber natürlich Situationen, die sich besonders gut anbieten.

Zum einen nach der Trauung, sodass Du bereits ohne Schleier zum Sektempfang gehst. Das hat den Vorteil, dass Du auch noch einmal in Ruhe dein Styling auffrischen kannst.

Eine andere Möglichkeit wäre bis zum Hochzeitstanz zu warten um danach – pünktlich zur Party – ohne Schleier etwas freier Tanzen zu können.

5. Kann ich meine Schuhe als Braut ausziehen?

Die meisten Bräute entscheiden sich für hohe Schuhe. High Heels und Brautkleider, das passt einfach wunderbar zusammen.

Doch nach einigen Stunden beginnen die Füße zu schmerzen und man ärgert sich, dass es unbedingt diese Treter sein mussten.

Wir finden: Gerade das Brautpaar darf am Hochzeitstag alles – auch die Schuhe ausziehen. Barfuß im Garten zu laufen kann so befreiend sein! Ihr habt keine Outdoor-Location? Dann überlege Dir vorher eine Alternative und kaufe passende Ballerinas, Flip Flops oder auch Sneakers.

6. Darf mein Brautkleid in der Kirche einen tiefen Ausschnitt haben?

Es ist nach wie vor so, dass viele Gemeinden ein tiefes Dekolletee nicht gern sehen. Dies wird als respektlos empfunden, genauso wie nackte Schultern oder besonders kurze Brautkleider.

Bei Unsicherheiten fragt doch einfach Euren Pfarrer nach seiner Meinung. So seid Ihr auf der sicheren Seite.

7. Haben alle Ehepaare eine „richtige“ Hochzeitsnacht?

Filme zeigen uns immer wieder: Nach Trauung, Party und Co. geht das Brautpaar ins Hotelzimmer und hat traumhaften Sex.

Aber jetzt mal „Butter bei die Fische“: Bei den meisten Hochzeiten beginnt der Tag schon früh mit dem Styling, Dekoration usw. und die weiteren Stunden sind (hoffentlich) sehr schön, aber auch anstrengend.

Setzt Euch bitte nicht unter Druck – wenn es passiert, passiert es. Wenn nicht, dann habt Ihr noch ein ganzes Leben Zeit dafür.

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