Welcher Schmuck passt zu meinem Hochzeitskleid?

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Bräute investieren einen Bärenanteil ihrer Hochzeitsplanung, um das perfekte Brautkleid zu finden. Später kümmern sie sich um die Schuhe und den Schmuck. Dabei fällt die Frage: Welcher Schmuck passt zum Kleid?

Viele Bräute fokussieren sich zu stark auf das perfekte Brautkleid, ohne den restlichen AccessoiresBeachtung zu schenken. Dabei wünschen sie sich, dass sie an dem wichtigsten Tag ihres Lebens von Kopf bis Fuß perfekt aussehen. Es ist wichtig, bei der optischen Erscheinung alle einzelnen Details zu beachten.

Eine Braut kauft nicht erst das Kleid, entscheidet sich im Anschluss für eine Frisur und wählt passenden Schmuck. Besser ist es, von Anfang an zu überlegen, welches Kleid, welche Frisur und welcher Schmuck zu ihr passt und sie repräsentiert.

Welcher Brauttyp bin ich?

Keine Braut gleicht der anderen. Dennoch gibt es verschiedene Kategorien, in die sich Bräute einordnen können:

Romantisch: Diese Braut träumt von ihren Flitterwochen in Paris. Sie ist eine zierliche Person und zu ihr passt zarter Brautschmuck.

Elegant: Eine Frau, die alle Blicke auf sich zieht, sollte kostbaren, aufwendigen Schmuck wählen.

Klassisch: Wer weder zur romantischen noch eleganten Sorte gehört, der ist ein klassischer Typ. Schlichte Formen – sowohl bei Kleid als auch Schmuck – unterstützen diese Braut am besten.

Nicht nur der persönliche Charakter beeinflusst die Schmuckwahl. Auch das Gesicht entscheidet darüber, welcher Schmuck eine gute Wahl ist:

Oval: Zu diesem Gesichtstyp passt Brautschmuck jeder Sorte.

Rund: Ziel ist es, das Gesicht weniger rund wirken zu lassen. Das schafft man mit nach unten hängenden Ohrringen sowie mittellangen Ketten. Der Schmuck sollte nicht aus dicken Perlen bestehen, sondern klar definierte Formen besitzen.

Kantig: Bei diesem Gesichtstyp kommen Perlenketten gut zur Geltung. Durch die natürlichen Rundungen geben dem Gesicht der Braut eine rundere Erscheinung.

Länglich: Ziel ist es bei diesem Typ, das Gesicht kürzer wirken zu lassen. Dazu eignen sich kurze Ketten und Ohrringe.

Klein und fein soll Brautschmuck sein

Brautschmuck soll klein und fein sein. Weniger ist mehr, lautet eine weitere Regel. Es ist nicht die Aufgabe der Schmuckstücke, in den Vordergrund zu treten, sondern zusammen mit der Frisur als Accessoire zum Gesamtbild der Braut beizutragen.

Abseits der genannten Tipps zur Schmuckwahl nach Braut- und Gesichtstyp, ist die Frisur das dritte Merkmal, welches die Schmuckwahl beeinflusst.

Eine Braut mit rundem Gesicht möchte zum Beispiel hängende Ohrringe tragen. Diese würden verloren gehen, wenn sie sich gleichzeitig für eine Frisur mit offenen Haaren entscheidet.

Das obige Beispiel demonstriert, dass die Schmuckwahl von drei Komponenten abhängt:

1. Brauttyp

2. Gesichtstyp

3. Brautfrisur

Alle drei müssen aufeinander abgestimmt sein, damit der Schmuck genauso wie die restlichen Elemente des Brautlooks perfekt zur Geltung kommen. Bei der Wahl von Schmuck können sich Bräute im Internet von den Angeboten verschiedener Juweliere inspirieren lassen.

Die Halskette an den Ausschnitt anpassen

Brautkleider gibt es in verschiedenen Formen (Linien): Duchess, Empire, Etui, und so weiter. Jedes Kleid hat eine unterschiedliche Schnittlinie, welche die Wahl der Halskette beeinflusst. Zu einem geradlinigen Etuikleid passt Schmuck, der nicht zu prunkvoll ist. Das Kleid ist eher schlicht gehalten und sollte nicht überladen wirken.

Das Prinzessinnenkleid ist der Klassiker unter den Brautkleidern. Zu dieser Variante passen Perlen oder ein Collier. Bräute sollten auch der Form des Ausschnitts Beachtung schenken. Hier gibt es folgende Variationen:

V-Ausschnitt: Zum klassischen Ausschnitt passen sowohl halsnahe Ketten als auch V- und Y-Varianten. Die halsnahe Kette ist für schlanke Bräute empfehlenswert, da sie ihnen Volumen verleiht.

A-Ausschnitt: Träger formen einen umgekehrten A-Ausschnitt. Bräute können einen Kontrast schaffen, indem sie eine V-Halskette wählen.

Horizont-Ausschnitt: Dieser Ausschnitt, dessen Ende gerade verläuft, ist eine gute Wahl für Bräute, die in puncto Schmuckwahl keine Kompromisse eingehen möchten. Er bietet den größten Platz für Schmuck und benötigt keine Kompromisse.

Rücken-Dekolleté: Ein tiefes Dekolleté am Rücken lädt ein, eine lange Kette zu tragen – am Rücken natürlich.

​Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes

Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky sixpence in your shoe.

Der aus England stammende Brauch ist seit geraumer Zeit in Deutschland ankommen. Das Alte in dem Brauch ist in der Regel ein Schmuckstück, welches von der Mutter, Großmutter oder einer anderen wichtigen Person im Leben der Braut stammen kann. Bräute müssen nicht alle Schmuckstücke kaufen, eines kann etwas Altes sein.

Wer sich für ein altes Schmuckstück entscheidet, sollte darauf achten, den restlichen Schmuck passend zu kombinieren. Wer eine Inkompatibilität vermeiden möchte, wählt ein altes Schmuckstück, welches nicht stark auffällt: Ein Armreif oder simple Ohrstecker.

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