Der Nackenknoten - Schritt für Schritt erklärt

. 2 minuten Lesedauer

Der  Nackenknoten gehört zu den klassischen Brautfrisuren und kann zu jedem  Brautkleid und jedem Styling aufgrund seiner schlichten Eleganz getragen  werden. Carmen, Starstylistin bei Udo Walz, zeigt Ihnen, wie Sie einen  solchen klassischen Dutt selbst nachmachen können und worauf Sie  besonders achten sollten beim Styling.

Grundbedingungen: Für diese Frisur sollten Sie mittellange bis sehr  lange Haare haben, die nicht zu dünn sein dürfen. Sie können Ihr Haar  allerdings auch durch Klip-In-Haarteile schnell und unkompliziert  verlängern und verdichten. Als Zubehör für das Styling benötigen Sie ein  Gummiband, lange Haarnadeln, einen Schaumstoffdonut, einen Kamm und  Haarspray für das perfekte Stylingergebnis.

Anleitung zum Nackenknoten

Schritt 1:

Kämmen Sie die Haare zunächst gut durch. Binden Sie die Haare mit einem  Gummiband zusammen und achten darauf, dass die Haare schön glatt am  Kopf anliegen. Das Gummiband sollte dort sitzen, wo später die obere  Kante des Dutts sein soll. In diesem Fall zeigen wir Ihnen einen  seitlich tief sitzenden Nackenknoten.

Schritt 2:
Toupieren Sie nun die Haare im Pferdeschwanz leicht an. Dies sorgt für  später für den nötigen Halt und verschafft Ihren Haaren mehr Fülle.

Schritt 3:
Stecken Sie die antoupierten Haare mit einer Haarnadel provisorisch  zusammen. Sie benötigen nun den Schaumstoffdonut. Halten Sie diesen  zunächst nur an und wählen die von Ihnen gewünschte Position für den  Nackenknoten. Falls Sie die Frisur alleine nachstylen möchten, ohne die  Hilfe einer Freundin, nehmen Sie am besten einen zweiten Spiegel zur  Hand. Sie können so jeden Winkel Ihres Kunstwerkes einsehen und  vergessen keine Strähnen.

Schritt 4:
Lösen Sie die provisorisch zusammengesteckten Haare und wickeln diese um  den Schaumstoffdonut herum. Hier sollten Sie möglichst alle Haare  (außer einer Strähne aus dem oberen Teil des Zopfes, welche später noch  benötigt wird) um den Schaumstoff wickeln. Sie erzeugen somit ein  gleichmäßiges und natürlich wirkendes Ergebnis, ohne das sich einzelne  Strähnen zu sehr abzeichnen.

Schritt 5:
Stecken sie nun die Haarspitzen, welche Sie um den Schaumstoff gewickelt  haben mit Haarnadeln am Kopf fest. Bitte achten Sie darauf, die  Haarnadeln unter dem Schaumstoff anzubringen, damit diese möglichst  unsichtbar bleiben.

Schritt  6:

  Nun befestigen sie mit den langen Haarnadeln von unten den Schaumstoff.  So hält die Frisur auch dem wildesten Hochzeitstanz stand. Auch hier  sollten Sie wieder darauf achten, die Haarnadeln sorgsam zu verstecken.

Schritt 7:
Nehmen Sie nun die verbleibende Haarsträhne aus Schritt 4 und wickeln  diese straff um das Haargummi herum. Sie verstecken somit das Haarband  und sorgen so für einen schönen und professionellen Übergang zum  Nackenknoten. Stecken Sie auch diese Strähne wieder mit einer kleinen  Haarnadel fest.

Schritt 8:
Überprüfen Sie nun noch einmal den Sitz der Haare. Sind alle Haarnadeln  versteckt? Ist keine Haarsträhne locker? Zum Abschluss besprühen Sie die  Haare aus circa 30 – 50 cm Entfernung mit Haarspray. Bitte verzichten  sie auf Haarlack und nehmen Sie nicht zu viel Haarspray, denn die Frisur  soll natürlich wirken. Und sollte sich doch mal eine Strähne lösen  fragen Sie am besten Ihre Brautjungfer oder Freundin ob diese sie  schnell feststeckt.

Schritt 9:
Der klassische Nackenknoten ist fertig und Sie haben eine elegante und glamouröse Brautfrisur für Ihren ganz großen Auftritt.

Unser Tipp: Üben Sie am besten mit einer Freundin vorher einige Male, damit am Tag der Hochzeit alles sitzt.

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Der Nackenknoten - Schritt für Schritt erklärt
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