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10 Fragen an den Trauredner Martin Fett

Hier erfahrt Ihr wie der Hochzeitsredner Martin Fett zu seinem Beruf gekommen ist, alles rund um die Ausbildung bei martinredet und witzige Anekdoten aus seinem Hochzeitsalltag.

Trauredner Martin Fett lachend
© arianefotografiert

Was macht den Job eines Trauredners so besonders?

Du darfst an den schönsten Orten der Welt arbeiten und bereicherst das Leben anderer mit Deinen Worten. Du erzählst Geschichten und kreierst Momente, an die sich die Menschen auch noch in 50 Jahren zurückerinnern werden. Du arbeitest in einem hochemotionalen und harmonischen Umfeld. Und das macht für mich den Job des Hochzeitsredners zum schönsten Job der Welt.

Was war die schönste Trauung, die Du je hattest?

Gute Frage, das war dann wohl meine eigene. Wir haben nämlich vor kurzem selbst geheiratet. Und jetzt kann ich die Nervosität vieler Brautpaare durchaus noch viel besser nachvollziehen.

Wolltest Du schon immer Trauredner werden oder wie bist Du dahin gekommen?

Ursprünglich habe ich Kommunikationswissenschaft und Marketing studiert, zahlreiche Weiterbildungen im kommunikativen Bereich absolviert und bin damals wie die "Jungfrau zum Kinde" zum Trauredner-Job gekommen. Denn: Freunde von uns haben uns gefragt, ob wir deren Hochzeit begleiten wollen.

Meine Frau Ariane ist Hochzeitsfotografin und ich sollte die Traurede halten. Ich hatte zu der Zeit hauptberuflich im Marketing und nebenberuflich als Moderator für Events gearbeitet, auch mal beim ZDF. Dieser "Sprung ins kalte Wasser" hat allerdings sehr großen Spaß gemacht: Mir, dem Brautpaar und dem Publikum. Aus dem Publikum kamen direkt zwei Paare unabhängig voneinander und fragten mich: "Martin, wir heiraten nächstes Jahr, hast Du Lust unser Trauredner zu werden?".


Und so entstand die Idee von martinredet & arianefotografiert. Mich erreichten dann immer mehr Anfragen von Paaren weltweit, die ich gar nicht mehr alle selbst annehmen konnte. Deshalb geben wir unser Wissen seit einigen Jahren 1:1 weiter. Denn wir haben als eine der ersten Anbieter eine Hochzeitsredner-Ausbildung ins Leben gerufen und bilden seitdem Jahr für Jahr Menschen zum Hochzeitsredner aus. Mittlerweile rede ich also nicht mehr alleine - sondern wir haben über 50 Rednerinnen und Redner im Team in ganz Deutschland verteilt, die für das "Team martinredet" Hochzeiten übernehmen.

Was ist das Witzigste, was schon einmal bei einer Trauung passiert ist?

Das Schöne an dem Job ist definitiv, dass immer etwas passiert. Und meistens etwas Witziges! Herzliches Lachen gehört also immer dazu. Und wenn ich an die Trauungen aus diesem Jahr zurückdenke, bleiben mir einige witzige Stories im Kopf:
Da war zum Beispiel die Strandhochzeit. Am Strand von Renesse (Niederlande). Strahlender Sonnenschein. Zumindest schien die Sonne bis 10 Minuten vor der Trauung. Dann schwang das Wetter um, und es war dermaßen kalt und windig, dass sich die Gäste schon Decken holten. Und das Mitten im August.Das Brautpaar saß vor mir und zitterte und zitterte. Der Wind zischte nur so durch die Szenerie.
Und hinter mir schwang die Deko mir regelmäßig ins Gesicht, was zu regelmäßigen Lachern führte. Irgendwann kippte durch den ganzen Wind der Traubogen um, sodass ich kurzerhand die Trauzeugen dazu rief, nach vorne zu kommen. Sie standen dann den Rest der Trauung und hielten den Traubogen. Besser geht nicht: Auf sie ist also Verlass!


Und dann sprach der Brautvater noch einen Teil in der Trauzeremonie.
"Liebe Britta, lieber Andreas,..." - blöd nur, dass der Bräutigam Steffen hieß. Andreas hieß ihr Ex-Mann. Die Hochzeitsgesellschaft grölte vor Lachen und das war natürlich der Running Gag für den Rest des Abends. Zum Glück verstand die Braut (und der Bräutigam) jede Menge Spaß und am Ende lagen sich alle in den Armen.

Außerdem erinnere ich mich noch gut an eine der "Corona-Trauungen" in diesem Jahr: Freie Trauung direkt an der Lahn. Zwischen dem privaten Gartengrundstück und dem Fluss lag ein Radweg. Dort tummelten sich Radfahrer, es blieben Wandertrupps stehen und schauten: "Oh, da wird geheiratet".


Dann kam ein Junggesellenabschied, 10 Jungs in bester Bierlaune. Alle auf einem Bierbike, also einem dieser Fahrräder wo 10-15 Leute gleichzeitig radeln können und in der Mitte eine Theke und währenddessen wird Bier getrunken. Blieben stehen und grölten: "Ey geil, ich heirate auch nächste Woche." Ok, kein Problem. Kurze Interaktion mit der JGA-Gruppe, alles in Ordnung.Und dann passierte es:
Der nächste JGA kam. Auf dem Wasser. Im Schlauchboot. Und alle waren nackt. Da war ich echt baff. "Freie" Trauung mal anders interpretiert: FKK. Und da konnte ich nicht viel sagen außer: "Ey, wir haben Corona. Zieht Euch doch mal wenigstens 'nen Mundschutz an".

Brautpaar, das sich anschaut bei der Trauung mit Martin Fett
© arianefotografiert

Was sind die größten Fehler, die man bei einer Traurede machen kann?

Ihr seht ja: Eine freie Trauung kann voller positiver Überraschungen stecken. Umso wichtiger ist es, immer vorbereitet zu sein. Überhaupt ist gute Vorbereitung das A & O einer jeden Traurede.

Die Traureden vom Team martinredet zeichnen sich durch höchste Individualität aus. Und immer mit dem richtigen Mix aus Romantik und Humor. Ich sage immer: Die Traurede soll genauso sein, wie das Brautpaar. Sie ist der perfekte Spiegel. Aber wichtig ist mir auch: Eine bloße Aneinanderreihung von Zitaten ist da komplett fehl am Platz. Zitate von Goethe, aus "Der Kleine Prinz" oder aus dem Poesialbum haben dort also eher nichts verloren. Es sei denn, das Brautpaar liest sich jeden Abend etwas aus "Der Kleine Prinz" vor. Dann würde ich da vielleicht nochmal mit mir reden lassen.


Wenn wir also den Anspruch haben, zu 100% individuell auf das Brautpaar einzugehen, dann ist der größte Fehler, den man machen kann, die Persönlichkeit des Brautpaars, die Ticks, die Macken und Eigenarten, links liegen zu lassen. Am Ende ist es doch genau das, was die Freie Trauung so besonders macht. Und ganz besonders wichtig ist es demnach, dem Brautpaar auf Augenhöhe zu begegnen und der Partner an der Seite zu sein, der berühmt-berüchtigte Fels in der Brandung also.

Wie viele Traureden hast Du schon gehalten und wie lange arbeitest Du schon als Trauredner?

Wir als Team martinredet mit unseren Rednerinnen und Rednern begleiten rund 300 Hochzeiten im Jahr. Ich selbst komme in den rund 7 Jahren, in denen ich das nun schon mache, auf insgesamt rund 200 Hochzeiten. Unser Ansatz dabei ist der, dass Qualität über Quantität geht. Wir stellen sicher, dass wir jede Anfrage, die uns erreicht, auch bedienen können. Aber wir möchten uns für unsere Brautpaare auch ausreichend Zeit nehmen. Schließlich sind wir der Partner an der Seite unserer Paare und möchten individuell auf jedes einzelne Paar eingehen können.

Was für Qualifikationen und Stärken muss man für den Job mitbringen?

Neben Empathie und Menschenkenntnis ist besonders die Liebe zu kreativem Schreiben für diesen Job sehr hilfreich. Und auch die Bereitschaft, Inhalte interessant vermitteln zu wollen. Das klingt leichter als es ist. Denn alles in allem halten gute Trauredner keine Reden, sondern sie erzählen Geschichten. Die Geschichte des Brautpaars. Die Love Story also auf aufregende Art und Weise, spannend, interessant, humorvoll, romantisch, berührend zu erzählen: Das ist das A & O.


Wenn Du also Lust hast, all das zu tun, Deine Stärken also zur Geltung zu bringen: Dann lasse Dich zum Hochzeitsredner ausbilden. Wir, von martinredet, sind eine der ersten, die die Hochzeitsredner-Ausbildung deutschlandweit angeboten haben. Die Paare haben so die Sicherheit, dass der Redner oder die Rednerin weiß, wovon sie spricht und mit einer klaren Struktur professionell arbeitet. Und der Teilnehmer bzw. die Teilnehmerin unserer Ausbildung zum Trauredner ist sich zu 100% sicher: Ich bin sicher im Umgang mit Brautpaaren, ich bin Teil eines starken und sympathischen Teams und habe eine professionelle Struktur, die ich dann "nur noch" mit Leben füllen muss.

Das Zertifikat, das man bei uns nach der Ausbildung bekommt, garantiert also mehrere Dinge: Die Teilnehmer*innen wissen, worauf es ankommt, um erfolgreich am Markt zu sein. Sie werden auch Teil unseres Teams und erhalten auch nach dem Seminar kostenlose Coachings und eine 1:1 Betreuung, die nicht selbstverständlich ist. Denn ein gemeinsames Ziel eint uns: Wir wollen die Qualität auf dem Trauredner-Markt gewährleisten und stetig verbessern. 100% Weiterempfehlungsrate sprechen da für sich.

Martin Fett mit Traubogen im Hintergrund
© arianefotografiert

Wie sieht eine Ausbildung zum Trauredner aus?

Die Ausbildung zum Trauredner bietet martinredet an 5 verschiedenen Standorten an. Wir sind also mittlerweile nicht mehr nur noch an unserem Hauptsitz in Köln vertreten sondern auch in München, Stuttgart, Berlin und Hamburg. Innerhalb der zwei Tage, die die Hochzeitsredner-Ausbildung dauert, lernen die Teilnehmer*innen alles, was sie brauchen, um erfolgreich am Markt zu sein. Kein Schnick-Schnack sondern nur das, was wirklich zählt.

Sie lernen in vielen, vielen praxisorientierten Übungen, worauf es ankommt. Das fängt an beim Rechtlichen und Organisatorischen (Worauf muss ich achten, wenn ich mich selbständig mache?) und geht bis zum Marketing (Wie komme ich an Brautpaare, die zu mir passen?). Der Fokus liegt aber darauf: Wie schreibe ich Reden, die berühren?

Wir arbeiten mit absoluten Experten auf den jeweiligen Gebieten zusammen, sodass wir unseren Teilnehmer*innen die größtmögliche Qualität garantieren können. Das Schöne ist, dass sie das was sie im Rahmen der Ausbildung lernen, dann auch gemeinsam mit uns in die Tat umsetzen können. Und da unterstützen wir unsere Teilnehmer*innen mit Rat und Tat. Mit Erfolg, denn: Unsere Teilnehmer haben bereits kurze Zeit nach der Hochzeitsredner-Ausbildung durchschnittlich rund fünf Hochzeiten in der Tasche. Ihr seht: Die Investition ist es durchaus wert.

Gibt es verschiedene Zertifizierungen?

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Zertifizierungen. Wir haben uns eindeutig für den praktikabelsten und erfolgsversprechendsten Weg entschieden. Eine praxisorientierte, individuelle Ausbildung. Keine Standardisierung - sondern individuell ausgerichtet auf die Stärken der jeweiligen Teilnehmer*innen. Deshalb haben unsere Teilnehmer*innen durch unsere Ausbildungsinhalte einen eindeutigen Vorsprung.Denn das Zertifikat, das die Teilnehmer*innen bei uns bekommen, zeigt künftigen Kunden: Der Redner / Die Rednerin hat eine fundierte praxisorientierte Ausbildung bei Deutschlands beliebtestem Trauredner gemacht. Ein Qualitätsmerkmal, auf das wir sehr stolz sind.Wir sind inzwischen mehrere Jahre in Folge von der Branche mit dem Titel "Bester Trauredner" ausgezeichnet worden.

Wie lange geht eine Ausbildung bei Dir?

Die Ausbildung dauert zwei Tage, geht danach aber lebenslang weiter.
Sprich: Uns ist eine persönliche Betreuung der Teilnehmer auch nach der Ausbildung sehr, sehr wichtig.


Die Teilnehmer*innen werden also auch nach dem Seminar von uns betreut, haben den großen Vorteil, dass sie von fast 10 Jahren Trauredner-Expertise profitieren und sich jederzeit an uns wenden können. Unser Team wächst stetig und Zusammenhalt und der gemeinsame Austausch ist ebenso wichtig wie ständige Weiterbildung.Durch regelmäßige Trauredner-Workshops, die wir anbieten, können die Teilnehmer*innen ihr Wissen noch erweitern. Denn das ist das, was ganz besonders wichtig ist: Wir wollen nicht nur die besten Trauredner Deutschlands sein sondern auch bleiben.

Titelbild: arianefotografiert, www.arianefotografiert.de