Wenn die Frau sich traut – und Ihrem Partner einen Heiratsantrag macht

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Wir leben in einer emanzipierten Zeit, in der zum Beispiel 2015 die Frauenquote für Führungspositionen festgelegt wurde. Wenn es um das Thema Hochzeit geht, sind viele Paare aber immer noch sehr altmodisch. Der Heiratsantrag muss vom Mann durchgeführt werden, die Vorbereitungen und Planung liegen im Aufgabenfeld der Frau. Doch auch das wandelt sich langsam.

Die Gleichberechtigung der Frauen bringt auch Verantwortung mit sich und so ist es nicht mehr unüblich, dass die Frau den Mut aufbringt, Ihren Partner zu fragen, ob er sie heiraten will.

Der geeignete Antrag – Überzeugt ihn

Doch wie sieht dann der Antrag aus? Den Vater der Braut um die Hand seiner Tochter zu bitten ist sehr old-school. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, wenn die Frau, die einen Antrag machen möchte, gar nicht erst bei den Eltern vorspricht.

Das würde vermutlich nur zu allgemeiner Verwirrung führen. Anders sieht es mit dem typischen Kniefall aus. Den kann auch die Frau vollführen. Er ist aber heute keine Pflicht mehr bei einem Antrag und sollte nur gewählt werden, wenn er zur Situation passt.

Im Hinblick auf den Ort des Geschehens träumen viele Frauen von einem romantischen Essen mit Kerzenschein und roten Rosen, bei dem der Ring im Sektglas versenkt ist.

Wenn Ihr als Frau den Antrag übernehmt, wollt Ihr aber Euren Freund überzeugen. Denkt daher darüber nach, welche Art von Heiratsantrag ihm gefallen würde. Das heißt nicht, dass Ihr den Antrag im schicken Restaurant kategorisch ausschließen müssen. Wenn er zum romantischen Typ gehört, wird ihn dieser Rahmen vielleicht auch begeistern.

Aber wenn er der größte Fußballfan ist, solltet Ihr vielleicht lieber über einen Antrag in der Pause eines wichtigen Spiels nachdenken. Allerdings müsst Ihr dann darauf achten, dass die Aufmerksamkeit auch wirklich bei Euch und nicht noch bei den Spielern liegt. Außerdem lauft Ihr Gefahr, dass die Stimmung bei einer drohenden Niederlage schlecht ist. Dann solltet Ihr Euren Plan kurzfristig absagen.

Wenn Euer Partner ein echter Naturbursche ist, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, einen schönen Antrag zu gestalten. Ein gemütliches Picknick nach einer kleinen Wanderung an einem einsamen Flecken bietet eine atmosphärische Gelegenheit.

Wenn Ihr die Aufmerksamkeit nicht scheut, könnt Ihr auch vor versammelter Mannschaft einen Antrag in seiner Stammkneipe organisieren. Weiht gegebenenfalls den Wirt ein, damit ein paar Flaschen Sekt kalt stehen und Ihr eine Runde ausgeben könnt. Der Überraschungseffekt wird auf jeden Fall auf Eurer Seite sein.

Der Ring – Ja oder Nein?

Der Höhepunkt Eures Antrags wird natürlich das Hervorholen eines wunderschönen Verlobungsrings sein, den er danach mit Stolz tragen kann. Für die Frau ist er oft mit einem beeindruckenden Stein besetzt. Der passt meist jedoch nicht zu einer Männerhand.

Aber wie sieht dann der Verlobungsring aus? Lasst Euch bei der Wahl von Schmuckgeschäften wie Thomas Sabo inspirieren. Manchmal seht Ihr dort ein Stück und wisst sofort: Das ist er. Da es für den Herrenverlobungsring keine Vorgaben für die Gestalt gibt, könnt Ihr auch hier wieder Eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ringe für den Herrn sind meist deutlich breiter als für die Dame.

Es empfiehlt sich jedoch, keinen allzu breiten Ring auszusuchen. Behaltet auch im Hinterkopf, dass die Trauringe auch noch folgen sollen. Es wäre schön, wenn er sich hiervon abhebt. Überlegt in diesem Fall ebenfalls wieder, wo die Interessen Eures Freundes liegen. Ist er ein Fantasyfan, könnt Ihr beispielsweise einen Ring mit einer Oberfläche in Drachenschuppenoptik auswählen.

Da viele Männer das Tragen von Schmuck nicht gewöhnt sind, empfiehlt sich ein Ring aus Titan, der sehr leicht ist und dem Träger dadurch weniger störend auffällt. Er ist außerdem sehr robust, was sich für Männer eignet, die oft mit Werkzeug hantieren und draußen unterwegs sind. Einen besonderen Look, der sehr gut zu einem männlichen Gemüt passt, besitzt ein Ring aus Mokume Gane.

Die erdigen oder grauen Töne und die Strukturierungen erinnern je nach Design an ein Landschaftsrelief, Holzmaserung oder eine fließende Substanz. Wenn Ihr als Frau nach dem erfolgreichen Antrag auch ein Zeichen Eurer baldigen Hochzeit tragen wollt, kauft doch einfach einen passenden Damenring dazu.

Schon in den 1950er Jahren war es Sitte, dass beide einen Verlobungsring trugen. Wenn Euch beiden die Ringe so gut gefallen, dass Ihr eigentlich kein zweites Paar für die Trauung aussuchen möchtet, könnt Ihr diese an Eurem großen Tag einfach von der rechten an die linke Hand wechseln.

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