Die wichtigsten Tipps für Trauzeugen

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Auch wenn sie seit 1998 nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben sind: Trauzeugen sind bei Hochzeiten nach wie vor sehr beliebt. Wie viele man wählen darf, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich – meist 1-2 pro Person, sprich insgesamt 2-4.

Voraussetzungen:

Trauzeuge kann jede Person werden, die mind. 18 Jahre alt ist und ohne Vormund lebt. Zudem wird ein gültiges Ausweisdokument benötigt und die Person muss am Hochzeitstag persönlich anwesend sein.

Wen man für diesen „Job“ auswählt, sollte wohlüberlegt sein: Stressresistent sollte ein Trauzeuge sein und immer ein offenes Ohr haben. Aber was, wenn man ausgewählt wurde? Welche Aufgaben hat man? Und welche „Rechte und Pflichten“?

Hier kommt der ultimative Guide für alle Trauzeugen!

Erwartungen absprechen

Kläre zunächst mit dem Brautpaar, welche Erwartungen sie an Dich als Trauzeugen haben. Oftmals liegen diese weit auseinander, sodass eine Seite enttäuscht werden könnte. Sprecht Ihr vorher darüber, steht der Harmonie nichts mehr im Weg.

Bei der Planung unterstützen

Im Vorfeld der Hochzeit könnt Ihr als Treuzeuge eine wichtige Hilfe sein. Überstützt z.B. die Braut beim Kauf des Kleides und beratet sie EHRLICH!

Auch bei der Suche nach passenden Dienstleistern, wie Fotografen, Floristen, DJs usw. freut sich das Brautpaar sicher über Unterstützung.

Junggesellenabschied

Aber klar – er gehört einfach dazu: der Jungesellenabschied! Diesen zu organisieren ist definitiv Aufgabe des Trauzeugen.

Aber Vorsicht: Mit einem Bauchladen & verkleidet durch die Stadt zu ziehen, ist nicht jedermanns Geschmack. Achtet bei der Gestaltung auf die Eigenschaften und Vorlieben von Braut bzw. Bräutigam.

Wie Ihr einen solchen Abend z.B. gestalten könnt, seht ihr hier:

https://www.weddyplace.com/magazin/junggesellenabschied-ein-cooler-tag-als-alternative/

Am Hochzeitstag

Auch hier hat man als so allerhand zu tun. Meist verwahrt der Trauzeuge des Bräutigams die Ringe und übergibt diese im passenden Moment.

Der Trauzeuge der Braut sollte ihr bei Unterschrift im Standesamt den Strauß abnehmen, damit sie die Hände dafür frei hat. Und natürlich dürfen die Trauzeugen bei der standesamtlichen Trauung auch auf dem offiziellen Dokument unterschreiben.

Ist die Zeremonie vorbei und die Feier im Gange, so kann man sich als Ansprechpartner für Dienstleister und Gäste zur Verfügung stellen. Eine nette Geste, bei der das Brautpaar vor Sorgen und Nöten unbehelligt bleibt.

Fast schon aus der Mode gekommen ist es, als Trauzeuge eine Rede zu halten. Wir finden: Das gehört dazu und zeigt wie gern man das Brautpaar hat. Hier gilt: Lieber kurz und knackig – wenige Sätze sind genug.

Toll ist es auch, sich als Trauzeuge um das Gästebuch zu kümmern und so dafür zu sorgen, dass wirklich alle Gäste etwas hinenschreiben.

Die Erfahrung zeigt, dass man durch konkretes Auffordern mehr erreicht, als das Buch in eine Ecke zu legen und sich selbst zu überlassen.

Sind Personen ohne Begleitung auf der Hochzeit? Kläre dies vorher mit dem Brautpaar und kümmere Dich dann um sie. Am besten stellst du sie anderen Gästen vor und verwickelst alle in ein Gespräch. So ist niemand allein und man findet schnell Anschluss.

Auf Hochzeiten passieren immer wieder so allerhand Dinge: Die Braut bekommt Kopfschmerzen vom Schleier, Onkel Horst tanzt zu wild und seine Hose reißt oder Oma Erna hat sich eine Blase gelaufen.

Dafür sollten Trauzeugen gerüstet sein! Stellt deshalb eine Notfallbox mit verschiedenen Utensilien zusammen. So habt Ihr am Hochzeitstag alles dabei.

Und jetzt: Viel Spaß als Trauzeuge! Es ist eine tolle Aufgabe, die Du genießen solltest.

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