Die 5 größten Fehler bei der Hochzeitsplanung

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Auch Bräute sind nur Menschen und Menschen machen Fehler, das kennen wir alle. Da wir aber regelmäßig von den gleichen Problemen bei der Planung der eigenen Hochzeit hören, haben wir für Euch die fünf größten Fehler zusammengefasst.

1. Der Planungswahnsinn beginnt - vor der Gästeliste

Das Problem: Ihr seid verlobt, Ihr seid happy und wollt am liebsten sofort jedes Detail planen: Save-The-Date-Karten rausschicken, die Location buchen und die Blumen auswählen!

Die Lösung: Die Gästeliste zu planen ist sicher nicht der spaßigste Teil der Hochzeitsplanung und häufig auch der Part, der zum einen oder anderen Konflikt führt. Aber trefft keine wichtigen Entscheidungen, solange Ihr nicht genau wisst, wer am Ende Teil Eurer Hochzeit werden wird. Warum?

Es bringt nichts, wenn Ihr Euch wahnsinnig in eine Location verliebt, wenn Ihr dann doch 20 Gäste mehr oder weniger habt und Euch schweren Herzens umentscheiden müsst. Sprecht lieber über Eure Wünsche und die Atmosphäre, die Ihr Euch beide für Eure Hochzeit wünscht. Wenn Ihr dann die Gästeliste zusammenhabt, kann die Planung losgehen.

2. Dem Verlobten 24 Stunden am Tag aus Hochzeitsmagazinen vorlesen

Das Problem: Natürlich wollen auch Männer sich mit ihrer Hochzeit identifizieren und Ideen einbringen. Aber seien wir mal ehrlich: Fast jeder Mann schaltet bei der zehnten Möglichkeit zur Farbgestaltung der Tischdeko irgendwann ab.

Die Lösung: Geht gemeinsam schön in ein Restaurant und klärt alle Fragen: Wo möchte er gern involviert sein und welche Entscheidungen überlässt er lieber Dir? Sobald Du weißt, dass er Dir bei der Auswahl der Blumen komplett freie Hand lässt, kannst Du mit der Auswahl beginnen.

Legt aber trotzdem einen hochzeitsfreien Tag in der Woche fest, quatscht über das Wetter, die Kinder oder Arbeit. Es tut ihm gut zu wissen, dass die Frau, in die er sich verliebt hat, auch immer noch bei ihm wohnt und nicht NUR mit der Hochzeitsplanung beschäftigt ist.

3. Das Kleid 2 Größen zu klein kaufen- “Ich pass da schon noch rein”

Das Problem: Du hast Dein Kleid gefunden und bist überglücklich. Leider sitzt es aber nicht perfekt und um Dich selbst nun noch ein bisschen unter Druck zu setzen, kaufst Du es eben einfach ein, zwei Größen kleiner.

Die Lösung: Sport und gesunde Ernährung sind nie falsch. Setz Dir gern realistische Ziele, aber innerhalb von 4 Wochen schnell abzunehmen, um in 2 Kleidergrößen weniger passen zu wollen, macht am Ende keinen glücklich. Denk daran, dass Dein Zukünftiger DICH heiraten will und Dich deshalb genauso liebt, wie Du bist. Kaufe Dein Kleid also in Deiner Größe und sollte sich Dein Körper während der Hochzeitsplanung verändern, dann kannst Du es immer noch abändern lassen - aber mache Dir keinen Stress!

4. Alles und wirklich alles selber machen wollen

Das Problem: Im Netz schlummern unendlich viele, wunderschöne DIY- Ideen und es gibt zahlreiche Vorteile, Dinge selbst zu gestalten. Es ist preiswerter, individueller und bevor Du tagelang 200 kleine Fächer selbst gebastelt hast, dachtest Du auch noch, dass es bestimmt Spaß machen würde.

Die Lösung: Anstelle Dir zehn tolle Projekte auszusuchen, entscheidet Euch lieber für ein oder zwei schöne Ideen, die Ihr sowohl finanziell als auch zeitlich umsetzen könnt. Am Ende könnt Ihr stolz darauf sein und Euren Gästen fällt gar nicht auf, dass Ihr eigentlich anstelle von einem Gastgeschenk drei geplant hattet.

5. Das Budget überschreiten

Das Problem: Ihr redet über Eure Vorstellungen und setzt gemeinsam ein Budget für Eure Hochzeit fest. Die Planung beginnt und Ihr stellt fest, dass dies leider nicht ausreicht.

Die Lösung: Kein Grund zur Panik! Sicher soll es der schönste Tag im Leben werden und klar kostet der Geld - jede Menge sogar! Aber überlegt Euch, ob es wirklich die teuersten Blumen sein müssen oder ob es vielleicht doch eine Alternative gibt.

Auch an anderen Ecken lässt sich Geld einsparen: Warum zum Beispiel nicht die Gäste den Kuchen mitbringen lassen? Ihr spart Geld und es gibt Eurer Feier zudem eine ganz persönliche Note, wenn Omas berühmter Kirschkuchen auch auf dem Tisch steht.

Dies sind die Top 5 der größten Fehler bei der Hochzeitsplanung aus unserer Redaktion.

Doch es gibt noch viel mehr zu beachten!

Diese Punkte konnten Euch nicht aus der Ruhe bringen? Super, dann habt Ihr alles im Griff. Doch wie das bei der Organisation eben ist: Es tauchen immer wieder neue Herausforderungen auf. Deshalb haben wir hier noch einmal 5 häufige Fehler für alle Hochzeitsexperten unter Euch.

6. Zu spät mit der Planung beginnen

Das Problem: Nach dem Antrag möchtet Ihr so schnell wie möglich heiraten – am besten in den nächsten Monaten und an einem Samstag im Sommer. Doch alle schönen Locations sind bereits ausgebucht.

Die Lösung: Gar nicht so einfach, das geben wir gerne zu. Alles, was Ihr jetzt tun könnt, ist, auf das nächste Jahr auszuweichen, um so Eure Traumlocation an einem Samstag im Sommer zu bekommen oder auf einen anderen Tag auszuweichen, z.B. ein Freitag.

7. Geiz ist geil

Das Problem: Ihr vergleicht verschiedene Anbieter, z.B. Fotografen während der Hochzeitsplanung. Gerade in diesem Bereich gibt es große Preisunterschiede. Bucht man nun jemanden für 700,- oder für 3.000,- EUR?

Die Lösung: Bitte vergleicht nicht nur die Preise, sondern auch die Qualität. Nicht jeder legt Wert auf dieselben Dinge: Eine Braut liebt Musik und es muss definitiv eine coole Live-Band sein. Jemand anderes hält dies für überflüssig und möchte den günstigeren DJ.

Unser Tipp ist deshalb bei wichtigen Dingen auf Qualität zu setzen und die hat ihren Preis.

8. Zeitplanung am Hochzeitstag

Das Problem: Ihr möchtet alles auf einen Tag legen. Standesamt, Kirche und Party sollen hintereinander stattfinden. Der Tag ist somit ziemlich voll und der Stressfaktor hoch.

Die Lösung: Entzerrt das Ganze doch! Warum nicht das Standesamt am Freitag erledigen und dann am Samstag kirchlich heiraten und anschließend feiern? Bedenkt bei der Hochzeitsplanung unbedingt, dass Ihr auch Zeit für Euch und Eure Gäste haben solltet. Stress und Hektik ist da fehl am Platze.

9. „Das muss so sein“

Das Problem: Ihr habt Euren Familien oder Freunden von der Hochzeitsplanung erzählt und plötzlich sagt Oma: „Aber warum müssen wir denn ein Picknick machen? Bei einer Hochzeit geht man in ein Restaurant. Das macht man schon immer so.“

So oder so ähnlich hört es sich an, wenn sich Leute ungefragt einmischen.

Die Lösung: Auch wenn es schwer fällt, Ihr solltet die Person stoppen. Bedankt Euch für den Tipp, aber stellt klar, dass dies EURE Hochzeit ist und sie deshalb EURE Wünsche erfüllen soll.

10. Achtung, hier kommt Bridezilla!

Das Problem: Alles muss perfekt sein, alle hören auf Dein Kommando! Gerade Frauen neigen während der Hochzeitsplanung dazu, alles viel zu ernst zu nehmen. Es gibt Streit bei der geringsten Kleinigkeit, Abweichungen des Plans werden mit bösen Blicken und Worten abgestraft.

Die Lösung: Wir verstehen, dass der Hochzeitstag etwas ganz Besonderes ist. Deshalb ist eine gute Organisation natürlich sehr wichtig. Bedenkt aber bitte, dass eine Änderung kein Weltuntergang ist und es auch immer Alternativen gibt.

Bleibt also cool, auch wenn für die Gartenhochzeit Regen angesagt ist. Da hilft nur eines: Gummistiefel raus und einen großen Schirm aufstellen.

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