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Brautmode

Brautkleid verkaufen – Dein Ratgeber mit wichtigen Tipps und Ideen

Paulina von Bethmann
Von Paulina von Bethmann · 12 Min LesezeitVeröffentlicht am · aktualisiert am
Brautkleid verkaufen – Dein Ratgeber mit wichtigen Tipps und Ideen

Da hĂ€ngt es nun traurig und allein im Schrank: Dein Brautkleid! Eure Hochzeit war wunderbar, ein rauschendes Fest. Doch als frisch gebackene Ehefrau hast Du nun keine Verwendung mehr fĂŒr Dein Hochzeitskleid? FĂŒr ein trauriges Dasein im Kleiderschrank ist das gute StĂŒck aber wirklich zu schade? Die Idee, Dein Brautkleid zu verkaufen, ist deshalb durchaus eine der guten Ideen!

Schließlich stecken in Deinem Hochzeitskleid viele Stunden Arbeit (zumeist gar in Handarbeit) und wirklich edle Stoffe. Mit einem Verkauf honorierst Du diese BemĂŒhungen. Außerdem leistest Du on top einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Schenk Deinem Kleid mit einer neuen Braut noch eine zweite Traumhochzeit. Doch wie verkaufst Du Dein Brautkleid am besten und wo geht das?

Wichtig! Kleider sind Kleider, Brautkleider sind Stoff gewordene TrÀume
© Mara DeBlanc – Wichtig! Kleider sind Kleider, Brautkleider sind Stoff gewordene TrĂ€ume

“„Beim Brautkleid verkaufen geht es ums TrĂ€ume verkaufen. Du verkaufst einfach viel mehr als nur ein tolles Kleid!”

Wir geben Dir die besten Antworten auf die hĂ€ufigsten Fragen zum Thema Brautkleid verkaufen! Oft liefern wir Dir dabei noch praktische Tipps vom Profi mit: natĂŒrlich mit Ideen zu wichtigen Details und Tipps zur besten Herangehensweise. Damit erzielst Du garantiert den grĂ¶ĂŸtmöglichen Erfolg beim Verkauf deines Kleides. So geht Brautkleid verkaufen heute!

Gebrauchtes Hochzeitskleid kaufen: Wer macht das und warum?

Gebrauchte Brautkleider kaufen und verkaufen ist nichts AnstĂ¶ĂŸiges. Nicht jeder Braut und nicht jedem Brautpaar steht ein riesiges Budget zu VerfĂŒgung. Es ist ein echtes Argument, wenn man ein höherpreisiges, wirklich schönes Hochzeitskleid in gereinigtem und tadellosem Zustand, das zudem perfekt sitzt, nur fĂŒr etwa die HĂ€lfte des Originalpreises erwerben kann.

Bei manchem Angebot, gerade wenn es schnell gehen muss mit dem Verkaufen, können Kunden sogar noch mehr sparen. Doch Geld sparen ist nicht alles! Gerade in den heutigen Zeiten, wo die SensibilitĂ€t fĂŒr Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ressourcenverschwendung immer mehr zunimmt, fĂ€llt vielen BrĂ€uten die Entscheidung fĂŒr ein gebrauchtes Brautkleid immer leichter.

Ratgeber: Die 8 Dos und Don'ts beim Brautkleidverkaufen

Beim Brautkleid verkaufen nach der Hochzeit ist es wie so oft im Leben: Der beste Deal kommt zustande, wenn sich genau die VerkĂ€uferin und die KĂ€uferin finden, die einander das optimale Angebot bieten. Die eine soll finden, was die andere im Angebot hat. Preis, GrĂ¶ĂŸe, Farbe, Muster, Ausstattung, Schnitt und VerfĂŒgbarkeit? Passt alles, dann Bingo!

Beachtest Du beim Verkaufen Deines Brautkleides die folgenden Dos und Don’ts, erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit deutlich, eine interessierte KĂ€uferin zu finden!

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  1. Geschwindigkeit:

    Überlege gerne schon vor der Hochzeit, ob Du Dein Kleid danach wieder abgeben möchtest? Mindestens aber nach der Hochzeit solltest Du Dir diese Frage besser schnell beantworten.

    Je neuer das Kleid noch ist, desto höher ist der Preis, zu dem Du es „Second Hand“ weiter verkaufen kannst. Mode geht mit der Zeit. Mode verĂ€ndert sich. Stile und Designs, die heute noch angesagt und begehrt sind, können morgen schon out sein. Dieser Tipp ist sehr wichtig. Warte nicht zu lange!

  2. Preis:

    Entwickle bei Deiner Preisvorstellung eine realistische Idee. Es ist empfohlen, einen Preis zu wĂ€hlen, der Dich zufriedenstellt und fĂŒr die KĂ€uferin attraktiv ist. Ein Brautkleid, das bereits einmal getragen wurde, muss natĂŒrlich viel gĂŒnstiger sein als ein neues Brautkleid. Eine gute Orientierung, was „viel gĂŒnstiger“ bedeutet, bieten Dir mehrere Faktoren.

    Wie schon erwÀhnt, ist das Alter des Kleides mit entscheidend. Fast neue Kleider sind mehr wert als drei Jahre alte Kleider. Der Zustand des Brautkleids nach der obligatorischen Reinigung sollte mangelfrei sein. Kleider mit gravierenden MÀngeln wie Flecken, VerfÀrbungen, Rissen oder Löchern brauchst Du ohne Reparatur vom Fachmann gar nicht erst zum Verkauf anbieten.

    Welche Braut möchte schon in „Lumpen“ heiraten? Ist Dein Kleid jedoch noch oder wieder sehr gut in Schuss, dann rechne ausgehend vom Kaufpreis neu mit maximal 50 bis 60 Prozent Erlös, wenn Du es an Privat verkaufst. Gibst Du es an einen HĂ€ndler ab, erhĂ€ltst Du 30 bis 40 Prozent des Neuwertes. Der HĂ€ndler muss ja auch noch etwas an den Kleidern verdienen.

  3. PrÀsentation:

    Besondere Kleider verdienen eine besondere PrĂ€sentation beim Verkaufen. Du verkaufst mit einem Brautkleid nicht nur tolle Stoffe und edlen Zwirn, sondern immer auch tiefe GefĂŒhle. Deshalb spare in Deiner Produktbeschreibung besser nicht an Details. Zudem solltest Du das Kleid mit viel Liebe beschreiben. Das ist wichtig. Emotionen wirken einfach stĂ€rker!

    Beschreibe anschaulich und mitreißend bis in die kleinsten Details (in der Reihenfolge):
    - Zustand
    - GrĂ¶ĂŸe
    - Marke bzw. Hersteller (Herkunft)
    - Farbe
    - Modell
    - Silhouette bzw. Stil
    - Ausschnitt
    - Stoff bzw. Stoffe
    - Änderungen (z.B. ab GrĂ¶ĂŸe, Stil oder A-Linie)
    - Extras

    FĂŒr den Fall, dass Du Dich beim Verkauf fĂŒr den Online-Weg entscheidest, haben ausfĂŒhrliche Angaben ferner einen großen technischen Vorteil. Je mehr Details Deine Beschreibung nĂ€mlich enthĂ€lt, desto grĂ¶ĂŸer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Kleid in Trefferlisten nach der Suchfilterfunktion ganz oben auftaucht. Du erhöhst damit online prima die Reichweite.

  4. Bilder:

    Gute Bilder sind oft nĂŒtzlicher als Tausend Worte. Du hast schon eine tolle Beschreibung mit wichtigen Details verfasst? Dann geize nicht mit schönen Fotos des Kleides dazu. Mach alle Details sichtbar! Selbst die besten Worte werden oft erst dann richtig konkret, wenn sich die Interessenten davon sprichwörtlich ein eigenes Bild machen können.

    Hervorragende Bilder sind essenziell! Am besten verwendest Du einfach Fotos von Deiner eigenen Hochzeit. So können potenzielle Kundinnen das Brautkleid gleich in voller Pracht und im richtigen Rahmen bewundern. Achte darauf, dass Du die Bildrechte an den Fotos besitzt, dass die Auflösung möglichst hoch ist und dass die DateigrĂ¶ĂŸe dennoch gut runterzuladen ist.

  5. Kommunikation:

    Kaufen ist Vertrauenssache. Das gilt umso mehr fĂŒr Brautkleider, die in der Regel etwas höherpreisiger sind. Kommuniziere offen und ehrlich. Verheimliche keine Makel oder Dinge, die Dich vielleicht schon am Kleid gestört haben. Deine Angaben zum Einkaufspreis neu sollten unbedingt korrekt sein und Du solltest sie auch belegen können.

    FĂŒhle Dich stets in Dein GegenĂŒber ein (Stichwort: EmpfĂ€ngerhorizont). Gehe auf alle Fragen und Bedenken seriös, höflich und geduldig ein! Nicht nur der erste Eindruck zĂ€hlt, sondern auch der zweite und dritte. Beantworte Anfragen möglichst zeitnah. Kein Kunde wartet gerne lĂ€ngere Zeit auf Antwort.

    Scheue Dich beim Brautkleid verkaufen online zudem nicht davor, Dein Inserat ĂŒber viele verschiedene Wege zu veröffentlichen. Nutze alle sozialen Medien, die Dir zur VerfĂŒgung stehen (Facebook, Instagram, Twitter, Whatsapp & Co.). Rufe Deine Freunde, Verwandten und Bekannten dazu auf, Deine Nachricht einfach zu teilen. Erhöhe Deine Reichweite!

  6. Änderungen:

    Einen Sonderfall in der Beschreibung stellen hĂ€ufig die Änderungen am Kleid dar. Individuelle Änderungen am Brautkleid sind keine Seltenheit. Es ist völlig normal, das Brautkleid an die Braut anzupassen. Das wissen Interessentinnen, die gebrauchte Kleider „Second Hand“ suchen, sehr gut.

    Klar steigert es hĂ€ufig den Wiederverkaufswert, wenn ein Kleid nicht oder kaum geĂ€ndert wurde. Hast Du aber Normalmaße und Vorlieben wie viele andere BrĂ€ute, dann mĂŒssen sich Änderungen nicht unbedingt negativ auf den Preis auswirken. So oder so gilt: Informationen zu Änderungen sind fĂŒr Frauen sehr wichtig!

    Gehe damit genauso detailverliebt, offen und vertrauensbildend um, wie mit allen anderen Angaben empfohlen. Gib zum Beispiel unbedingt an, ob und wie LĂ€nge des Kleides oder des Saums an Deine KörpergrĂ¶ĂŸe oder an die Absatzhöhe Deiner Schuhe angepasst wurde. Sag offen heraus, was genau an GrĂ¶ĂŸe und Schnitt (etwa an der A-Linie) verĂ€ndert wurde.

  7. Anprobe:

    So wie gute Bilder ist gerade beim Thema Brautkleid verkaufen auch die Anprobe ein wesentliches Verkaufsargument. Das perfekte Kleid fĂŒr den perfekten Tag muss schließlich perfekt sitzen. Ja, die Terminvereinbarungen dafĂŒr sind etwas aufwĂ€ndiger und nehmen Zeit in Anspruch.

    Und ja, freilich musst Du bei einem Privatverkauf dazu auch „Fremde“ in Deine Wohnung einlassen. Allerdings gibt es dazu (außer bei einem Verkauf an gewerbliche Anbieter) keine Alternativen. Verkaufst Du privat, ist die Anprobe in Deinen RĂ€umen wichtig. Brautkleider mĂŒssen anprobiert werden dĂŒrfen!

    Andernfalls sind sie nahezu unverkĂ€uflich. Die Kundin muss sich ĂŒber QualitĂ€t und Zustand des Kleides direkt informieren können. Und die Meinung der Kundin darĂŒber, ob Du das Kleid liebevoll und schön fĂŒr Sie prĂ€sentierst, entscheidet maßgeblich mit darĂŒber, ob der Verkauf ĂŒberhaupt zustande kommt.

  8. Extras:

    Ein wunderschönes Hochzeitskleid kommt meist nicht allein daher. FĂŒr gewöhnlich gehören noch jede Mende schöne kleine Accessoires dazu. Mindestens sind das beispielsweise hĂŒbsche Schuhe und ein toller Brautschleier aus Spitze. Es kann aber auch eine sĂŒĂŸe Brauttasche (Handtasche) oder ein edler BrautgĂŒrtel sein.

    Ebenfalls oft und gerne speziell auf das Brautkleid abgestimmt sind SchmuckstĂŒcke wie Ohrringe, Halsketten, RĂŒckenketten, ArmbĂ€nder oder Armreife. Wenn Du Dich also schon dafĂŒr entscheidest, Dein Brautkleid zu verkaufen, dann gib doch diese einzigartigen Accessoires einfach dem Gesamtkonvolut hinzu. Das finden Interessenten immer Spitze!

    Das Thema „all inclusive“ ist ein Budgetansatz. Passt prima zum Thema „Second Hand“. Kundinnen, die mehr aufs Geld achten mĂŒssen, werden diese Form von Aufmerksamkeit schĂ€tzen. Vor allem dann, wenn Du die Accessoires ohne Aufpreis gleich on top im Inserat zum Kleid mit offerierst. So gewinnt Dein Angebot nochmals deutlich an AttraktivitĂ€t.

Bilder: © Mara DeBlanc

Brautkleid verkaufen online oder offline?

Dein Brautkleid verkaufen kannst Du prinzipiell auf zwei Wegen. Entweder nimmst Du den Verkauf selbst in die Hand und verkaufst es online. Oder Du gibst es in die HĂ€nde eines gewerblichen Anbieters und verkaufst es ĂŒber diesen (Angebot auf Kommission) oder auch direkt an den HĂ€ndler selbst. Online oder offline: Jeder Weg hat seine Vorteile und Nachteile.

Bestimme selbst, welche Lösung Du möchtest!

  • (+) Vorteile beim Brautkleid verkaufen online: Die Vorteile beim Online-Verkauf Deines Brautkleides lauten grĂ¶ĂŸere Geschwindigkeit, höhere Reichweite und besserer Ertrag. Stellst Du es richtig an, erreichst Du online schnell sehr viele Interessenten und der Verkaufspreis bleibt nach Verkauf komplett in Deinem Geldbeutel.

  • (–) Nachteile beim Brautkleid verkaufen online: Die Nachteile gehen allerdings mit den Vorteilen Hand in Hand. Denn alle Arbeit mit dem Verkauf musst Du selbst schultern. Fotos, Texte und Beschreibungen auf entsprechenden Online-Portalen einstellen, die Anzeige schalten, Social Media Inhalte verbreiten, Anproben und Termine ermöglichen usw.

  • (+) Vorteile beim Brautkleid verkaufen offline: Verkaufst Du Dein Brautkleid direkt an ein entsprechendes FachgeschĂ€ft oder lĂ€sst Du es von einem solchen auf Kommission verkaufen, hast Du deutlich weniger Arbeit. Der HĂ€ndler erledigt das meiste fĂŒr Dich. Er stellt das Kleid aus, sorgt fĂŒr Kontakt sowie Kundschaft und wickelt den Verkauf fĂŒr Dich ab.

  • (–) Nachteile beim Brautkleid verkaufen offline: Da der HĂ€ndler fast die ganze Arbeit fĂŒr Dich macht, möchte er dafĂŒr auch bezahlt werden. Anstatt 50 bis 60 Prozent Erlös vom Neupreis des Kleides erhĂ€ltst Du deshalb hier in der Regel nur 30 bis 40 Prozent. Zudem kann der Verkauf des Brautkleides auf diesem Weg etwas lĂ€nger dauern, da ein lokales LadengeschĂ€ft selbst in bester Lage nicht die Reichweiten erzielt, die online möglich sind.

Ausnahmefall NEU: Ungetragenes Hochzeitskleid verkaufen

TatsĂ€chlich gibt es auch den seltenen Sonderfall, wo Du Dein Brautkleid ungetragen, sprich neu wieder verkaufen möchtest. Vielleicht, weil Du Dich inmitten des Trubels ganz spontan in ein anderes Brautkleid verliebt hast, obwohl schon eines gekauft war. Vielleicht auch deshalb, weil es aus irgendwelchen unerfreulichen GrĂŒnden dann doch nicht zur Hochzeit gekommen ist.

So oder so – ein ungetragenes, neues Brautkleid nicht wieder versuchen zu verkaufen, das wĂ€re Frevel. Frevel an dem schönen StĂŒck, das eine andere Braut noch zur glĂŒcklichen Prinzessin machen könnte. Und Frevel am eigenen Vermögen, denn fĂŒr neue ungetragene Brautkleider können unglĂŒckliche Prinzessinnen noch 70 bis 80 Prozent vom Originalpreis erzielen. Klarer Fall von Schmerzensgeld!

“„Auf gebrauchte Kleider, die gar nicht gebraucht sind, fahren Prinzessinnen in spe bei der Suche richtig ab.”

Ganz besonders große Chancen, Dir viel vom ausgegebenen Geld zurĂŒckzuholen, hast Du, wenn Dein wunderschönes neues Kleid womöglich noch nicht einmal geĂ€ndert wurde. Eventuell ist es sogar noch mit dem originalen Etikett versehen. Dann sind sogar 80 bis 90 Prozent vom Neupreis möglich.

Gehe ansonsten auch in diesem Fall beim Brautkleid verkaufen vor wie bei einem bereits einmal benutzen und sorgsam gereinigten StĂŒck. Verkaufe es online oder offline. Gib Dir wirklich MĂŒhe mit guten Ideen bei der PrĂ€sentation im Angebot, bei der Kundenkommunikation und bei den ehrlichen Angaben zu allen verkaufsrelevanten Details.

Wie neu, weil neu, nur gĂŒnstiger – dieses Kleid ist bei Frauen sehr begehrt
Wie neu, weil neu, nur gĂŒnstiger – dieses Kleid ist bei Frauen sehr begehrt

Achtung Falle: 3 Tipps, die Dich vor BetrĂŒgern schĂŒtzen!

Immer mal wieder machen BrĂ€ute beim Brautkleid verkaufen unerfreuliche Erfahrungen mit BetrĂŒgern. Je mehr Geld im Spiel ist, desto öfter versuchen zwielichtige GeschĂ€ftsleute mit unredlichen GeschĂ€ften daran zu profitieren. Um Dich vor BetrĂŒgern, Betrug und Spam zu schĂŒtzen, empfehlen wir Dir dringend, die folgenden drei Vorsichtsmaßnahmen zu beherzigen:

  • Offensichtliche Lockangebote erkennen: Bekommst Du zum Beispiel ziemlich schnell, nachdem Du Dein Angebot online eingestellt hast (vielleicht noch nicht mal vollstĂ€ndig), ein ĂŒberhöhtes Angebot? Ist die Kontaktaufnahme in gebrochenem Deutsch oder schlechtem Englisch mit unklarem Absender verfasst? Dann lieber: Vorsicht und Finger weg!
  • Unnötige Hektik vermeiden: Soll das Kleid fĂŒr das attraktive Preisangebot superschnell versendet werden? Wohnt der EmpfĂ€nger obendrein nicht in Deutschland, sondern im Ausland? Wirkt die Bitte des Interessenten, das GeschĂ€ft besonders schnell abzuwickeln, in irgendeiner Art und Weise unseriös oder auffĂ€llig? Dann lieber: Vorsicht und Finger weg!
  • Ohne Geld keine Ware: Möchte die KĂ€uferin das Kleid erhalten, noch bevor der Kaufpreis dafĂŒr auf Deinem Konto eingegangen ist? Oder will der Kunde das gute StĂŒck bei einem HaustĂŒrgeschĂ€ft am liebsten gleich mitnehmen, aber erst spĂ€ter bezahlen? Dann lieber: Vorsicht und Finger weg!
TIPP
Seriöse Kunden legen beim Brautkleid kaufen keine ĂŒbergroße Eile an den Tag. Seriöse Kunden regeln den Kauf geordnet. Seriöse Kunden wollen nicht erst im Nachhinein bezahlen. Das gilt sowohl fĂŒr private wie geschĂ€ftliche KĂ€ufer. Suche bei HĂ€ndlern zur Bewertung von deren Kaufangeboten ruhig auch andere Meinungen im Internet. HĂ€ufig habe andere Kunden schon in deren Shop verkauft bzw. eingekauft und ihre Meinung dazu hinterlassen.

Titelbild: Mara DeBlanc

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