Winterhochzeit: 10 Tipps von Hochzeitsplanerin Lena

Die heiße Phase der Planung aller Winterhochzeiten ist in vollem Gange. Aus diesem Grund hat Euch unsere liebe Hochzeitsplanerin Lena einige hilfreiche Tipps zur Planung Eurer Winterhochzeit zur Verfügung gestellt.


1. Niedrigere Preise durch Nebensaison

Die Preise sind niedriger, die Kapazitäten größer. Dadurch kann man flexibler planen und alle Dienstleister sind entspannter, als im Sommer. Nach der Hochsaison im Sommer haben die meisten wieder Kraft getankt und wieder so richtig Lust auf Hochzeiten.

2. Standesamtliche Trauung im Winter & größere Feier im Sommer

Viele Paare teilen sich ihre Hochzeitsfeier in eine standesamtliche Trauung im Winter und eine größere Feier im Sommer nächsten Jahres auf. Dies ist eine sehr beliebte Kombination. Sollte das Paar gerne noch im „alten“ Jahr heiraten, dann am besten Anfang Dezember, als Mitte/Ende Dezember. Denn bitte bedenkt: Die Feier soll weder beim Paar noch bei den Gästen im Vorweihnachtsstress untergehen. Zudem würde es hier zu einer Art "finanziellen Doppelbelastung" kommen.

3. Zusagen der Gäste relativ hoch

Auch für viele Gäste ist eine Winterhochzeit eher eine Seltenheit: Während sie im Sommer häufig mehrere Einladungen zu Hochzeiten erhalten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Zusage im Winter relativ hoch (sofern der Termin nicht an die Weihnachtsfeiertage grenzt).

4. Weiße Winterhochzeit?

Genau wie im Sommer, gibt es auch im Winter Erwartungen an das Wetter. Nur, dass man sich anstelle von Sonnenschein Schnee wünscht. Hier sollte man sich die vergangenen deutschen Winter vor Augen halten und hoffen, dass sich die eigenen Erwartungen damit von selbst herunterschrauben lassen. Wer garantierten (Neu-)Schnee möchte, der muss in Skigebiete fahren oder mit Kunstschnee arbeiten. Berghütten bieten einen besonders romantischen Charme. Diese sind allerdings aufgrund der Skisaison tendenziell relativ früh ausgebucht.

5. Shuttles organisieren

Beliebte idyllische Locations für größere Hochzeitsgesellschaften sind häufig eher im Umland als im Zentrum der Stadt. Damit hier niemand friert oder auf dem vermatschten Boden ausrutscht, ist ein gut geplanter Shuttle besonders wichtig. So oder so sollten lange Wege vermieden werden. Bei Minustemperaturen möchte niemand gerne auf ein Taxi warten.

6. Gäste warm halten

Warm halten mit Decken, Ugg-Boots / Gummistiefeln anstelle der bekannten Flip-Flops für die Gäste. Das Mückenspray im Notallkorb mit Nasenspray ersetzen und überall Taschentücher bereitlegen (nicht nur für die Freudentränen, sondern auch für die laufenden Nasen). Wärmelampen sollten für die Raucher aufgestellt werden. Die Location sollte gut beheizt sein und idealerweise gibt es einen Kamin. Der Empfang kann zum Beispiel auch mit Glühwein oder heißer Schokolade durchgeführt werden.

7. Dekoration

Die Romantik der Jahreszeit kann super ins Deko-Konzept mit aufgenommen werden: Reisig, Tannenzapfen, Geäst, Zweige, Nüsse, Äpfel, Zimtstangen, Kunstschnee, Baumwollblüten, getrocknete Winterfrüchte ... Die Natur liefert hier Einiges an Vorlagen. Achtet darauf, dass Teelichter und Kerzen genügend Freiraum brauchen, damit die leicht entflammbare Dekoration keine Gefahr darstellt! Ich würde eher zu warmen / gemütlichen Farben wie rot, lila und gold als zu „eisigem“ silber und blau raten, als Motiv eher Sterne als Blumen und Schmetterlinge einsetzen. Man kennt es von [Pinterest](https://www.pinterest.de/WeddyPlace/winterhochzeit/): Bunte Farbakzente im weißen Schnee sind theoretisch eine tolle Idee, praktisch können unterschiedlich farbige Regenschirme / Regenstiefel aber auch für viel Unruhe im „Bild“ sorgen. Die Hochzeitsfotografen werden euch dankbar sein, wenn ihr die Akzente durchdacht und harmonisch setzt.

8. Warme Kleidung für die Braut

Langärmliges Kleid, keine bzw. hochgebundene Schleppe, moderne und trendige Alternative zur Stola ist das Cape, Uggs / Moonboots mitnehmen (zumindest zur Wärmung der Füße während der Porträtaufnahmen beim Paarshooting), Schal & Handschuhe bereithalten.

9. Auf zu deftiges Essen besser verzichten

Natürlich bieten sich Leckereien wie Schnitzel, Gans und Apfelstrudel für die kältere Jahreszeit hervorragend an. Damit zusätzlich zur gemütlichen Atmosphäre der dunklen Jahreszeit nicht auch noch das Food-Koma einsetzt und am Ende trotzdem noch getanzt wird, sollte man sich vor zu viel Sattmachern hüten.

10. Gute Organisation

Wer denkt: "Wir heiraten ja "nur" standesamtlich. Da brauchen wir keine Unterstützung" Der liegt leider falsch: Da die Zeit im Standesamt immer stark begrenzt ist und es somit so gut wie immer mindestens ein bis zwei Locationwechsel gibt, macht eine ausgewählte helfende Hand auch hier Sinn.