Romantische Winterhochzeit: Tipps für ein gelungenes Hochzeitsfest

Nicht jedes Brautpaar träumt von der Hochzeit in strahlendem Sonnenschein und bei herrlich angenehmen Temperaturen. Auch eine Winterhochzeit hat ihren Reiz und darf natürlich ebenfalls gern mit Sonnenschein glänzen. Doch ein Brautpaar im tiefen Schnee, das mit diesem um die Wette funkelt und vor Glück strahlt: Romantischer geht es kaum.

Inhalt des Artikels:
1.  Wann sollte die Hochzeit im Winter stattfinden?
2.  Welche Location für die Winterhochzeit?
3.  Was ziehen wir an?
4.  Worauf sollte bei der Hochzeitsplanung geachtet werden?

Wann sollte die Hochzeit im Winter stattfinden?

Eine Winterhochzeit sollte am besten im Januar oder Februar stattfinden. Zum einen lauft ihr nicht Gefahr, dass die große Feier angesichts des vorweihnachtlichen Stresses oder der Silvesterfeier untergeht. Zum anderen sind in diesen Monaten nur wenige Menschen im Urlaub und die Chance ist groß, dass die gewünschten Gäste auch so zahlreich erscheinen wie erhofft.

Die Temperaturen sind im Januar und Februar zwar meist am niedrigsten, dafür ist das Wetter oft relativ stabil und vermiest euch nicht den Tag mit grauem Nebel, Regen oder Sturm. Eine Garantie gibt es natürlich nie, aber da die Feier ohnehin drinnen stattfinden wird, spielt das Wetter sowieso nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger bei der Hochzeitsplanung ist tatsächlich der Termin selbst.

Die Location für die Winterhochzeit

Ihr wollt eine unglaublich romantische und vielleicht auch mystische Hochzeit feiern? Dann kümmert euch rechtzeitig um eine Location auf dem Lande. Burgen und Schlösser, Gutshöfe und Landgasthäuser wirken zu dieser Jahreszeit fast verwunschen und präsentieren ihren ganz eigenen Charme. Bedenkt aber, dass der Winter doch einmal mit Schnee einhergehen kann. Eure Gäste sollen auch zur Feier kommen können! Setzt daher lieber nicht auf zu abgelegene Orte, die bei Schnee nicht mehr zu erreichen sind. Wählt den Ort auch danach aus, ob ihr wirklich im Schnee heiraten wollt, denn auf dem flachen Land dürfte dies angesichts der typisch deutschen Winter schwer werden. Wie wäre es mit einer Hochzeit in den Bergen?

Winterliche Hochzeit: Was ziehen wir an?

Eine blau gefrorene Braut, die in ihrem trägerlosen Hochzeitskleid im Winter bibbert, stellt wohl kaum den Traum junger Paare dar. Es stellt sich daher die Frage, was ihr zu eurer Winterhochzeit am besten anziehen könnt, damit ihr nicht friert, bei der Feier drinnen aber auch nicht ins Schwitzen kommt. Für den Bräutigam gilt, dass er ganz normal im Anzug oder Smoking heiraten kann, er braucht bei seiner ganz persönlichen Hochzeitsplanung keine Kompromisse einzugehen. Doch auch die Braut braucht dies nicht, denn die meisten Designer bieten wunderschöne Hochzeitskleider für den Winter. Du musst nicht einmal zwingend das langärmelige Kleid wählen, denn Muffs aus Kunstpelz, lange Handschuhe, ein Bolero-Jäckchen oder ein fluffiger Schal sorgen für das gehörige Maß an Wärme. Außerdem: Die Winterhochzeit Location dürfte in den seltensten Fällen wirklich draußen liegen. Geht ihr für Fotos nach draußen, so sorgt schon allein eure Aufregung für Wärme. Das Heiraten im Winter geht nicht mit dem Zwang zu dicken Mänteln und Schneestiefeln einher!

Wenn du das Hochzeitskleid für den Winter schon hast, brauchst du aber auch noch Schuhe. Zarte Ballerinas weichen bereits beim Gang vom Auto bis zur Winterhochzeit Location komplett durch und sind ungeeignet. Tipp: Setze auf warme Schneestiefel, wenn du ein Stück weit draußen laufen musst. Für die Trauung und die Feier schlüpfst du in deine High Heels und glänzt wie jede Sommerbraut mit unendlich langen Beinen, die über den Boden zu schweben scheinen. Für ganz leicht fröstelnde Bräute noch ein Rat: Unter das lange Brautkleid kannst du auch eine Wollstrumpfhose ziehen. Die sieht niemand und sie hält schön warm. Wird es dir zu heiß, ziehst du sie einfach aus.

Heiraten im Winter: Darauf solltet ihr bei der Hochzeitsplanung achten

Der Winter geht nicht nur mit kühlem Wetter einher, auch die Farben sind eher kühl und wenig herzerwärmend. Ihr solltet daher bei der Hochzeitsplanung darauf achten, einen Kontrast zum kalten Winter zu bekommen. Setzt auf warme Farben wie Braun oder Brombeere für die Dekoration. Sie bringen nicht nur eine optische Wärme, sondern auch einen wunderbaren Kontrast zum allgegenwärtigen Weiß, das mit einer Winterhochzeit einhergeht. Auch die folgenden Punkte sind wichtig:

  • Menü: Haltet euch an ein typisches Wintermenü mit Geflügel, Gemüse und Fisch in verschiedenen Variationen.

  • Brautstrauß: Setzt auf die üblichen Winterblumen, wenn ihr sparen wollt. Christrosen oder Anemonen sind immer wunderschön!

  • Vergleiche: Die Preise sind für Winterhochzeiten und Locations oftmals niedriger. Vergleichen lohnt sich dennoch!

  • Einladungen: Falls ihr im Februar und hier in den Winterferien heiraten wollt, ladet die Gäste rechtzeitig ein. Viele Eltern fahren mit ihren Kindern in den Ferien in den Winterurlaub – dieser sollte nicht mit eurer Hochzeit kollidieren!

  • Fotograf: Bucht den Fotografen rechtzeitig und fragt an, ob er sich mit den Besonderheiten der winterlichen Hochzeit auskennt bzw. ob er den Termin an der gewünschten Location überhaupt realisieren kann.

Wenn ihr noch rätselt, worauf ihr noch achten müsst, könnt ihr euch auch die Tipps von unserer lieben Hochzeitsplanerin Lena durchlesen. Dieser Artikel wird euch wertvolle Tipps geben und sorgt dafür, dass die Winterhochzeit ein voller und romantischer Erfolg wird. Nutzt dafür unser Planungstool und erhaltet verschiedene Vorschläge für Dienstleister, die sich um eure Hochzeit kümmern werden.


Foto: Kathleen John
Planung & Dekokonzept: Gräfliche Eventmanufaktur Stauffenberg
H&M: Kosmetikstudio Hofmann
Floristik: Katharina Schumm
Wedding Dress: Brautzimmer
Schmuck: Skusa Schmuckgeschichten
Bridal Robe: Melanie Sharma Weddings