Hochzeitstraditionen und Ihre Bedeutung

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Habt Ihr Euch je gefragt, warum die Braut ihren Strauß wirft? Oder weshalb das Brautpaar die Torte anschneidet? Wir uns schon und deshalb haben wir ausführlich recherchiert. Unsere Ergebnisse teilen wir natürlich gerne mit Euch und sind gespannt, ob Ihr alles gewusst hättet.

Warum steht die Braut links vom Bräutigam?

Dies stammt aus einer Zeit, in der noch andere Sitten herrschten. Die Braut stand links, damit der Bräutigam im Notfall mit der rechten Hand sein Schwert ziehen konnte, um so seine Liebste zu Beschützen.

Weshalb einen Schleier tragen?

Römische Bräute trugen Schleier, um böse Geister abzuwehren. Dieser Brauch zog sich dann weiter durch die Geschichte. Den Viktorianern verdanken wir, dass sie opulenter und länger wurden – ein Statussymbol im Jahr 1860.

Eine Hochzeitstorte servieren

Kuchen bzw. Brot gehören schon seit langer Zeit zu Feierlichkeiten dazu. Es war Sitte, dass die Gäste kleine Küchlein zur Hochzeit mitbrachten, die aufeinander gestapelt wurden. Das Brautpaar musste dann versuchen, sie über dem Berg aus Süßem zu küssen – um ihren zukünftigen Wohlstand zu zeigen.
Die Hochzeitstorte wie wir sie heute kennen, gibt es seit 1882 und wurde von Prinz Leopold, Herzog von Albany eingeführt.

Übergabe der Braut

Viele Traditionen stammen aus längst vergangenen Tagen. Früher wurden Ehen arrangiert und eine Frau gegen einen vereinbaren Preis mit einem Mann verheiratet. Der Vater übergab sein Mädchen dann dem neuen „Besitzer“.

Warum gibt es Brautjungfern?

Im römischen Reich war es Sitte, 10 Brautjungfern zu haben, die genauso gekleidet waren, wie die Braut. Sie sollten böse Geister irritieren und von der Braut fernhalten. Ebenso sollten sie der Braut mehr Sicherheit geben, falls jemand versuchen sollte, sie zu entführen. Es wäre dann gar nicht einfach gewesen, sie überhaupt zu erkennen.

Wozu dienten Gastgeschenke?

Der europäische Adel begann im 16. Jahrhundert damit, Gastgeschenke zu verteilen. Damals waren es kleine Schachteln mit Zucker – eine echte Delikatesse zu dieser Zeit. So wollte man sich für das Kommen bedanken. Als Zucker immer beliebter wurde, verschenkte man mit Zucker ummantelte Süßigkeiten, gerne fünf an der Zahl um Gesundheit, Wohlstand, Freude, Fruchtbarkeit und ein langes Leben zu symbolisieren.

Weshalb sind Hochzeitskleider meist weiß?

Vor 1840 trugen Bräute schlichtweg das teuerste Kleid zur ihrer Hochzeit, dass sie besaßen. Nicht so Königin Victoria! Als sie ihren Prinz Albert heiratete, wählte sie weiß – weil es die Farbe ihrer Lieblingsspitze war.
Damit setzte sie einen Trend, der bis heute anhält.


Hochzeitstraditionen und Ihre Bedeutung
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