Hochzeitstorte selbermachen

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leichter als gedacht

Die Hochzeitstorte ist ein Highlight auf jeder Hochzeit. Aber oft  sind die aufwendig gefertigten Kunstwerke aus Marzipan, Zucker und Teig  sehr teuer. Kein Wunder, es stecken viele Arbeitstunden von absoluten  Profis in ihnen.

Doch immer mehr Brautpaare und ihre Angehörigen haben das Bedürfnis  dem eigenen Hochzeitstag mehr Individualität zu verleihen. Deshalb ist  es nicht verwunderlich, dass sich der DIY-Trend auch immer öfter auf das  Backwerk zur großen Feier übertragt.

Es gibt immer mehr Trauzeugen, Mütter, Onkel und beste Freundinnen,  die selbst eine Hochzeitstorte zaubern möchten. Das spart Geld für das  Brautpaar und ist das ideale Geschenk. Natürlich haben nur die wenigsten  das Können eine Torte wie vom Konditor-Meister zu fertigen, aber eine  wundervolle Hochzeitstorte zu verzieren ist gar nicht so schwer wie es  aussieht.

Um diesen Trend aufzugreifen, haben die Mädels von Kuchenkult.de zusammen mit dem Workshop-Team von Dawanda einen  Hochzeitstorten-Workshop auf die Beine gestellt. Fanny hat sich dort für  Euch umgesehen und durfte auch tatkräftig mitarbeiten!

Am Samstag Morgen trafen sich die glücklichen Gewinnerinnen mit dem fleißigen Team von Dawanda und Kuchenkult in  der Dawanda-Snuggery in Berlin. Als Mischung aus Café, Workshopraum und  Ladengeschäft mit einigen Dawanda-Schätzen war sie der ideale Raum für  den Hochzeitstorten-Workshop.

Aus ganz Deutschland sind die Teilnehmerinnen angereist, um Techniken  für die Verzierung der perfekten Hochzeitstorte zu lernen. Ganz  unterschiedliche Motivationen kamen dabei zum Tragen: Mehrere  Gewinnerinnen planten für die eigene Hochzeit oder die eines Verwandten,  andere hatten schon Erfahrung mit der Tortenkunst und wieder andere  wollten so den Einsteig in das Zuckerverzieren lernen – sogar eine  angehende Konditor-Auszubildende war an Board.

Unterstützt wurden alle von der professionellen Foodstylistin Claudia  Potgeter, die wertvolle Tipps zu allen Belangen der Dekoration gegeben  hat. Die einheitliche Meinung am Ende des Tages lautete: Das Verzieren  einer Torte mit Fondant und Marzipan ist gar nicht so schwer. Natürlich  ist für die perfekte Torte Übung nötig, aber gerade wenn ein paar  grundlegende Tipps beachtet werden, kann gar nicht so viel schiefgehen. Die wichtigsten Tipps haben wir für Euch mitgeschrieben:

Die Tortenoberfläche sollte immer glatt sein, um ein Reißen der  Marzipan- oder Fondantdecke zu verhindern. - Das Ausrollen der Masse und das Formen der Details gelingt besser mit  Fondant als mit Marzipan – außerdem sind hier mehr Farben verfügbar. - Aber auch das Erstellen eigener Farbtöne ist durch Vermischen zweier  farbiger Massen gut möglich. (Achtung: immer gut durchkneten!) - Kleine Fehler oder Risse im Fondantüberzug können problemlos mit  Dekoelementen überdeckt werden. - Das Formen der Deko kann durch Ausstechförmchen erheblich erleichtert  werden. - Mit gezuckerten Rosen können tolle Effekte erzielt werden. Dafür  ungespritzte (!) Rosenköpfe mit etwas rohem Eiweiß bestreichen, dann in  Zucker wälzen und trocknen lassen. Die Rosenblätter sind sogar essbar. - Satinbänder am Fuß der Torte sehen elegant aus und können kleine  Unsauberkeiten am Fondantrand überdecken. Einfach mit Eiweiß oder  Zuckerpaste fixieren. - Farbige Puder (z.B. in Gold) verleihen der Torte ein edles Aussehen  und sind leicht mit dem Pinsel aufzutragen.

Nach Vollendung der Werke durften die Teilnehmerinnen ihre  Hochzeitstorten mit nach Hause nehmen und ihren Lieben präsentieren. Es  sind auch von Anfängern wunderschöne Kunstwerke entstanden – überzeugt  Euch selbst in den Fotos. Und dann ran an die Hochzeitstorten für Eure  Lieben.


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