Hochzeit für ein kleines Budget planen

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Es muss nicht immer groß und pompös sein, damit sich  alle Gäste und nicht zuletzt das Brautpaar amüsieren. Auch wenn fast  jeder von einer großen Hochzeit träumt, sieht die Realität meist anders  aus. Bei der Planung stellt man fest, wie teuer eine Hochzeit doch ist.  Und dann gibt man sich auch mit einer kleineren Hochzeit zufrieden.  Kleine Hochzeiten müssen keineswegs langweilig sein, wie die folgenden Artikel beweisen.

Fehler von Anfang an ausschließen

Das größte Problem jeder Hochzeit, insbesondere einer Hochzeit mit  finanziell eingeschränkten Mitteln, ist die falsche Planung. Fehler sind  natürlich menschlich und können bei einem einmaligen Event wie diesem  nur schwer ausgeschlossen werden. Dennoch gibt es einige Dinge, die man  mit ein wenig Wissen eliminieren kann. In einem unserer Artikel haben wir bereits auf Fehler bei der Hochzeitsvorbereitung hingewiesen.

Die zwei größten Fehler sind das Überziehen des Hochzeitsbudgets  sowie die zu große Anzahl der Hochzeitsgäste. Ersteres lässt sich nur  mit einem konsequenten Plan lösen, dazu später mehr. Gerade bei den  Hochzeitsgästen müssen Brautpaare lernen, dass an diesem Event nicht die  ganze Nachbarschaft teilhaben muss, sondern lediglich die Menschen, die  das Brautpaar sich wünscht: Die Familie sowie enge Freunde, nicht aber  entfernte Verwandte, die man gar nicht kennt, oder diverse  Arbeitskollegen.

Ebenfalls typische Fehler sind die späte Bestellung oder Reservierung  diverse Dinge: Ob Hochzeitskleid, Trauringe oder Hotelzimmer –  Brautpaare neigen dazu, alles sehr spät zu organisieren. Dabei heißt es  doch so schön: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf  morgen.“ Wer diese Anfängerfehler vermeidet, der beginnt seine  Hochzeitsplanung bereits mit dem rechten Fuß.

Worüber man nicht spricht: Die Kosten für eine Hochzeit

Ein altes Sprichwort behauptet: Über Geld spricht man nicht. Gemeint  ist eher das Gehalt der Kollegen, welches kein Thema in der Kaffeepause  sein sollte. Aber auch die Kosten einer Hochzeit sind nicht zwingend ein  beliebtes Thema beim Kaffeeklatsch. Schade eigentlich, schließlich  könnte es dem nächsten Brautpaar weiterhelfen.

Schließlich läuft keine Hochzeit, ohne einen tiefen Blick ins  Portemonnaie zu werfen. Ziel ist es, eine Hochzeit möglichst günstig in  einem angemessenen finanziellen Rahmen zu veranstalten.

Dabei muss man seine Prioritäten setzen und einen Überblick über  seine Ausgaben halten, schließlich möchte man nicht den oben genannten  Fehler begehen, das Budget zu überschreiten.

Folgende Tipps helfen, eine Hochzeit effektiv und kostengünstig zu organisieren:

  • Wünsche: Wie viel eine Hochzeit kostet, hängt davon  ab, wie aufwendig und groß man heiraten möchte. Wenn das Budget ein  Problem ist, sollte die Hochzeit möglichst klein ausfallen, um genug  Geld für die wichtigen Dinge zu haben.
  • Grenzen: Bei der Festlegung des Budgets sollte man  klare Grenzen setzen und unter anderen entscheiden, ob man sich eine  Finanzspritze leisten kann. Bei der Budgetplanung muss das Brautpaar  absolut realistisch bleiben und nicht unnötig spekulieren oder auf einen  plötzlichen Geldsegen hoffen.
  • Prioritäten: Wer unbedingt an Ort XY heiraten  möchte, dafür aber ein paar Gäste streichen muss, sollte daran denken,  dass es seine Hochzeit ist. Das Brautpaar muss ganz klar Prioritäten  setzen. Wenn die Weddinglocation wichtig ist, dann sollte sie auch Priorität haben.

Weddingplanner: Warum professionelle Hilfe günstig sein kann

Viele Brautpaare kennen den Weddingplanner von der bekannten TV-Show und verbinden ihn automatisch mit einer Traumhochzeit. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, ob ein Hochzeitsplaner hilfreich ist oder nicht.

Entgegen der allgemeinen Behauptung muss ein Hochzeitsplaner nicht  unbedingt teuer sein. Natürlich wird die Leistung dieser Person bezahlt.  Am Ende kann das Brautpaar dennoch Geld sparen. Laut dem Artikel ist  die Zeitersparnis das wohl größte Ass im Ärmel des Weddingplanners. Er  besitzt Organisationstalent und kann jede Hochzeit, ob groß oder klein,  problemlos auf die Beine stellen.

Dieses Talent fehlt dem Otto-Normalverbraucher, schließlich heiratet er im Regelfall nur einmal im Leben.

Ein weiterer Vorteil des Hochzeitsplaners ist seine Erfahrung und die  im Laufe der Jahre angesammelten Kontakte. Weddingplanner kennen  Besitzer von Restaurants, Catering-Dienste, Sänger, Bands und vieles  mehr – eben alles, was man für eine Hochzeit benötigt. Diese Kontakte  können sie zu finanziell attraktiven Preisen engagieren, wodurch das  Brautpaar natürlich Geld spart.

Weitere Informationen rund um die Aufgaben und Vorteile eines Hochzeitsplaners gibt es hier in unserem Interview mit Doreen Winking.


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