Foreverly Braut 2018 Teil 6 - Manchmal kommt es anders als man denkt...

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Eigentlich kaum vorstellbar, in knapp 4 Monaten stehen wir vor dem Traualtar und haben den Monat April fast ohne Hochzeitsvorbereitungen verbracht. Natürlich nicht ohne Grund.

Im Leben läuft eben doch nicht alles nach Plan

Dabei habe ich es am allerliebsten, wenn alles nach Plan läuft und ich alles lenken und steuern kann. Einfach die Kontrolle behalten über all die Geschehnisse, die sich ereignen. Einmal mehr im Leben sollte ich jedoch erfahren, dass dem nicht immer so ist. Einen kurzen Augenblick habe ich darüber nachgedacht, diesen Artikel zu schreiben, ohne zu erwähnen, dass etwas vorgefallen ist und musste sehr schnell feststellen, dass es gar nicht möglich ist. Zum einen, weil ich zu spät dran bin und dies gern kurz begründen möchte. Zum anderen aber, weil es fast unmöglich ist, authentisch zu schreiben, wenn man das, was einen am allermeisten bewegt, versucht auszuklammern. Außerdem wäre ich nicht ich, wenn ich so tun würde, als ob. Und somit gebe ich Euch einen kleinen Einblick in unsere vergangenen Wochen, in denen mir Angst und Bange war, schlaflose Nächte Programm waren und der Zauber der Hochzeitsvorbereitungen komplett überschattet wurde. Irgendjemand hat uns – mir nichts dir nichts – die rosarote Brille von der Nase gerissen.

Die Zeit schien eine Zeit lang stillzustehen

Eine Untersuchung, medizinische Fakten, eine große OP – hier stand die Welt eine Zeit lang Kopf. Keine Jobthemen, kein Terminstress, nicht mal Teenager-Zickereien – und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr man sich diese plötzlich wünschen kann. Tag und Nacht ein einziger Gedanke: Nimm mir nicht den Menschen, dem ich zu 100% vertraue, den Ruhepol unserer Familie, denjenigen, der eine der Hauptrollen in meinem Leben besetzt und zwar so perfekt, dass keine Oscar-Verleihung der Welt ihn dafür ausreichend ehren könnte. Ein Stossgebet nach dem anderen, unzählige Whatsapps, Voicemails, E-Mails, Gedanken von der Familie und unseren Freunden, die unserer Tochter und mich ununterbrochen wissen lassen haben, dass wir nicht allein sind und, was viel entscheidender ist, die allesamt gehört wurden. Es ist überstanden, wir sind alle wieder Zuhause und nur noch ein bisschen benommen. Wenn alles um einen herum gleichzeitig die Luft anhält, dann hallt das Ausatmen all derjenigen noch eine Weile nach…ich glaube, das beschreibt es ganz treffend. Und die rosarote Brille? Die wurde zwar von der Nase gerissen und zur Seite gelegt, aber in Reichweite. Pünktlich zum Eintreffen des Päckchens der Druckerei, in dem sich unsere Einladungen befinden, haben wir sie wieder zurechtgerückt und schreiben beseelt und fleissig die Kuverts, um die Einladungen endlich zu verschicken. Wir werden im Sommer das Fest feiern, dass wir uns von ganzem Herzen wünschen. Wir werden es so sehr krachen lassen, dass sich der Kummer der letzten Wochen in die letzte Ecke verdrückt.

Zurück zu den schönen Dingen im Leben

Bevor wir uns allerdings an die nächsten To-Do’s unseres Foreverly-Weddingguides machen, wie Flitterwochen buchen, Menüdetails besprechen, unsere Website mit weiteren Informationen bestücken und Details mit unseren Trauzeugen und Brautjungfern besprechen, dürfen wir schon ein etwas kleineres, aber dennoch nicht weniger schönes Fest feiern. Die Konfirmation unserer Teenagerlieblingstochter steht vor der Tür und wenn es eine verdient hat, dass dieses Fest unbelastet und ausschließlich fröhlich gefeiert werden kann, dann sie. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass es sie gibt und wir die letzten Wochen so füreinander da sein konnten. Wenn Ihr mehr erfahren wollt, dann verpasst nicht die Fortsetzung am 31.05.2018.


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