Die Brautentführung & Weg ist sie!

. 1 minute Lesedauer

Die Großstadtkinder unter uns kennen sie nicht, aber jeder „Landmensch“ hat nicht nur eine Horrorgeschichte von ihr im Ohr: Die Brautentführung. Der Trauzeuge des Bräutigams muss die frischgebackene Ehefrau von der Feier entführen.

Der Bräutigam muss sich dann auf die Suche nach seiner Angetrauten machen. Wie schnell er sie findet kann ganz von der Örtlichkeit und dem genossenen Maß an Alkohol abhängen. Das klingt gefährlich und nach möglichen Tränen am schönsten Tag im Leben? Stimmt! Muss aber nicht sein.

Wenn eine Brautentführung unbedingt von der Hochzeitsgesellschaft gewünscht wird bzw. es zur Tradition der Heimatgemeinde gehört, warum nicht - es geht auch anders. Aber stelle vorher klare Regeln auf, die auf jeden Fall von Euren Gästen befolgt werden müssen:

1. Die Braut darf nur in einen Ort entführt werden, der in laufbarer Distanz zur Feier liegt.

2. Der Bräutigam muss ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd Hinweise bekommen, wo sich seine Liebste befindet.

3. Die Brautentführung darf nicht länger als 60 Minuten dauern. Sollte der Bräutigam seine Braut in dieser Zeit nicht finden, muss der Bräutigam eine andere Aufgabe lösen.

4. Bitte den Trauzeugen, auf den Alkoholkonsum zu achten. Bei der Brautenführung gilt eben nicht „Nur die Harten kommen in den Garten“.

So wird es für die „daheimgebliebenen“ Gäste, die auf die Rückkehr der Braut warten, nicht allzu langweilig und für den Entführer und seine Gruppe nicht zur Alkoholleichenkarawane. Eine Brautenführung geht natürlich auch in der City, liebe Stadtkinder!


Die Brautentführung & Weg ist sie!
Help us and share with love