Brautgeschichten #7 – Jungesellinnenabschied und Hochzeitsplanung

. 3 minuten Lesedauer

Noch 52 Tage!

Wedding Wands, Candy-/Saltybar, Freudentränen-Taschentücher, Wedding-Trees, Naked Cake, Caketopper, Gastgeschenke, Memorials... Manchmal, wenn ich so unbedacht darauf los plappere, passiert es auch mir, dass ich komisch angeguckt werde.

Es ist, als würde man als Braut to be eine eigene Sprache entwickeln. Vieles von diesen Dingen finde ich auch toll und umso mehr man sich auf diversen Foren, Blogs und Internetseiten rumtreibt, umso mehr Sachen laufen einem über den Weg, die man im ersten Augenblick UNBEDINGT auch auf der eigenen Hochzeit braucht.

Zumindest bei mir war das der Fall (außer die Candybar, die wollte ich tatsächlich nie - warum auch immer). Irgendwann habe ich aber zum Glück die Kurve bekommen. Und so konnte ich mich in den letzten Wochen mit Dingen beschäftigen, die mir wirklich wichtig sind.

So wie zum Beispiel die Gastgeschenke: Sie sind mein ganz besonderes Herzstück. Auch wenn es sich dabei nur um eine kleine Aufmerksamkeit handelt, wollte ich unbedingt ein bisschen von der Liebe zurückgeben, die uns immer entgegengebracht wird.

Zu gerne würde ich sie Euch schon zeigen, aber das muss bis nach der Hochzeit warten. Unser Wohnzimmer gleicht im Moment einer rosa-pinkenBastelwerkstatt und es riecht hier dauerhaft nach einer Mischung aus Kleber, Acryl und Cranberries. Der Lieblingsmann muss mich wirklich lieben, dass er all das ohne Murren erträgt!

Vor einer Woche hatte ich meinen Junggesellinnenabschied. Morgens um 8 Uhr stand der erste Teil meiner Mädels vor der Tür! Ich war so überrascht und ich hatte einen fabelhaften Tag.

Es fing an mit Wellness, dann gab es ein Käffchen am Wasser, danach wurde bei einem Escape Game gerätselt (Leute macht das unbedingt, das ist der Hammer).

Anschließend haben wir lecker gegessen und tolle hausgemachte Limonade getrunken und als Höhepunkt gab es noch einen Mädelsabend bei meiner Brautjungfer S. mit Kinoecke, in der meine Lieblingsfilme liefen und in der es warmes Karamellpopcorn gab, mit eigener Cocktailbar und einer Bastelecke, in der sie mir wunderschöne Erinnerungen an diesen so so wundervollen und unvergesslichen Tag gebastelt haben. Ich habe einfach die besten Mädels. #ganzganzgroßeliebe

Doch nicht alles läuft so rosig. Meine größte Sorge ist derzeit das Kleid. Wo soll ich da anfangen? Vielleicht damit, dass mein Kleid eigentlich gar nicht mein Kleid ist. Es ist das Kleid meiner sehr guten Freundin und Schwiegermutter in spe bzw. ist es jetzt UNSER Kleid. Und dass es seinen ersten Auftritt im selben Jahr hatte, in dem ich geboren wurde - das muss doch Schicksal sein.

Nachdem ich ihr in meinem Notizbuch meine gesammelten Brautkleider zur Inspiration gezeigt hatte, meinte sie, dass diese sie an ihr Kleid erinnerten und dass sie eben dieses noch im Schrank zu hängen hätte UND dass ich es gerne haben könnte, wenn ich wollte!

Dieses Gespräch fand kurz nach unserer Verlobung statt. Es vergingen einige Monate und ich konnte diese wunderschöne Idee einfach nicht vergessen. So ließ ich kurze Zeit später von einer Schneiderin prüfen, ob es die Möglichkeit gibt, es an mich anzupassen.

Da das Kleid so alt ist wie ich, war auch der Stoff schon etwas vergilbt, was heißt, dass dieser auch erneuert werden müsste. Lange Rede kurzer Sinn: All das, was ich mir wünschte, war möglich und so besorgten wir neuen Stoff und sie machte sich an die Arbeit.

Schon kurz darauf durfte ich zur ersten ‚Anprobe‘ bzw. zum Abstecken kommen. Meine wunderbare Trauzeugin M. war dabei und machte eine Menge Bilder als Erinnerung.

Umso länger ich dann Zeit hatte, diese zu betrachten, umso unglücklicher wurde ich. Mir fehlt das Vorstellungsvermögen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es aussieht und sitzt, wenn es angepasst und nicht nur gesteckt ist. Im Augenblick hoffe ich einfach, dass es bei dem nächsten Termin besser wird. Und was wenn nicht? Wo bekomm’ ich in 52 Tagen denn noch ein Notfallkleid her???

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