Brautgeschichten #6 – Der Jungesellenabschied

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Noch drei Monate. Was ist alles Neues passiert in dem letzten Monat? Kurz: Wir waren nochmal bei unserer Location und haben vier Stunden Details besprochen, danach sind wir fix und fertig ins Auto gestiegen und hätten am liebsten nur geschlafen. Ich habe mich das erste Mal im Brautkleid gesehen – was für ein Super-GAU. (Dazu ein anderes Mal mehr!) Und der Lieblingsmann hatte nach monatelanger Planung seinen Junggesellenabschied.

Ich bin noch immer so begeistert, wie aus einer Idee für den JGA ein stichfester Plan wurde und wie haargenau die Umsetzung funktioniert hat. Deswegen möchte ich mich dieses Mal diesem Thema widmen. Auch weil ich Anfang des Jahres selber an der Planung von zwei JGAs beteiligt war und froh war, viele tolle Anregungen im Netz zu finden.

Mein Lieblingsmann hat aber auch den besten Trauzeugen ever. Denn kaum erzählten wir ihm die frohe Botschaft, stand auch schon sein Plan fest. Mein Lieblingsmann ist quasi geborener FC Bayern-Fan, deswegen wollten seine Jungs ihn unbedingt mit einer Reise nach München zu einem Bayern-Spiel überraschen. Um das ganze Vorhaben durchzuziehen, ohne dass er davon etwas ahnte, war eine detaillierte Planung nötig. Wichtig war, dass alle - und ich meine wirklich alle - mitspielten.

Während der wunderbare Trauzeuge A. sich um die Karten, das Hotel, die Fahrt und die Jungs kümmerte, war ich dafür verantwortlich, dass er sich das Wochenende frei nahm. Das war nicht so einfach, wie es klingt. Denn wie sollte ich ihm verklickern, dass wir trotz abgeschlossener Urlaubsplanung, nun noch ein Wochenende zusätzlich verreisen würden, zumal er sich um sowas immer kümmert.

Ich holte mir also Hilfe ins Boot und wer könnte da besser helfen als seine Mum? Wir dachten uns also gemeinsam den Plan aus, dass seine Eltern uns mit einem Wochenende in Hamburg überraschten (inkl. Karten für das König der Löwen Musical – worüber er sich garantiert nicht besonders freuen würde!!!). Ein paar Wochen vorher erzählte sie uns dann also davon, er nahm sich frei und die Dinge nahmen seinen Lauf.

Nach einem Lügen-Marathon war es dann endlich soweit. Ich packte meinen Koffer für unser gemeinsames Hamburg-Wochenende und wie immer brauchte ich viel zu viele Klamotten. Mein Koffer war so voll, dass seine Sachen leider nicht mehr mit reinpassten und er seine Tasche extra packen musste.

Dass unten im Koffer Kissen und Jacken reinstopft waren, verriet ich natürlich nicht. Wir fuhren zusammen zum Bahnhof und ich war so aufgeregt, zumal ich auch A. den ganzen Tag über nicht erreichte. Ich konnte also nur hoffen, dass alles wie geplant funktionierte.

Vor Ort lockte ich meinen Lieblingsmann in einen Zeitungsladen, während sich seine Jungs davor formierten. Ich hab vor Aufregung so gezittert. Als wir rauskamen, standen sie da und mein Liebster bekam ab da kein Wort mehr raus. Sonntagabend kehrte er mit einem strahlenden Lächeln zurück. <3

Ich finde genau so sollte ein Junggesellenabschied sein. Es sollte einfach eine tolle Zeit mit liebsten Freunden sein.

Und bei mir? Da schwankt es momentan immer wieder zwischen totalem Wahnsinn (da kann ich dann an nix anderes denken als „Hochzeit Hochzeit Hochzeit“ und massenweise Päckchen trudeln bei uns ein) und absolutem Prokrastinieren und Zweifeln, dass es alles so wird, wie wir uns das vorstellen und wünschen.

Gar nicht mal immer so einfach dieses Heiraten.

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