8 beunruhigende Marketing-Trends der Hochzeitsbranche

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Liebe Dienstleister, die Hochzeitsbranche hat sich verändert. Das ist Fakt. Betrachtet man die letzten 10 Jahre, hat sich so viel getan, dass einem beinahe schwindelig wird. Aber wem sagen wir das!

Nicht nur die Trends und Vorlieben sind anders, nein, auch die Brautpaare an sich.

Wie? Das haben wir für Euch zusammengefasst. Wir sind gespannt, ob Ihr Euch selbst in dem ein oder anderen Punkt wiederfindet.

1. Alles per Mail

Während man früher öfter den Hörer in die Hand genommen und telefonisch Kontakt aufgenommen hat, schreiben Brautpaare heute zu 90% E-Mails. Das beginnt mit der Anfrage und endet bei vielen sogar mit dem Vertragsabschluss per Mail. Dabei ist der persönliche Kontakt, das Bauchgefühl, so wichtig!

Schade, dass viele Paare richtig „Angst“ davor haben, mit Dienstleistern zu sprechen und sich lieber hinter dem Computer verstecken.

2. E-Mailadressen sind schwer zu bekommen

Obwohl, wie oben schon erklärt, die E-Mail zur Nr. 1 für Anfragen geworden ist, geben viele Brautpaare nur ungern genau diese heraus. Gehen sie z.B. auf eine Hochzeitsmesse und werden angesprochen, wird man als Dienstleister automatisch zum „Bittsteller“.

Selbst wenn die Chemie stimmt und man dann nach einer Mailadresse oder Telefonnummer zur Kontaktaufnahme fragt, werden diese oft nicht gerne herausgegeben. Die Paare wollen sich bei Bedarf selbst melden.

3. Dranbleiben ist die Devise

Während man früher entweder sofort gebucht wurde oder nach ein paar Tagen erneut Kontakt aufnahm und dann eine fixe Buchung zustande kam, muss man heute einiges dafür tun und dranbleiben. Nicht selten muss man Brautpaare öfter kontaktieren, um eine Entscheidung zu erhalten.

4. Schneller und genauer

Brautpaare erwarten schnelle Antworten und davon hängt sogar oft eine Buchung ab. Schreiben sie z.B. zwei Fotografen an und einer antwortet sofort, ist hier ein Termin schnell ausgemacht. Wartet man hingegen oder liest schlichtweg die E-Mail zu spät, hat man das Nachsehen.

Und: Es reicht nicht mehr einen Gesamtpreis zu nennen, nein! Alles muss exakt aufgeschlüsselt werden, Transparenz ist alles.

5. Mobile Nutzung

Während früher nach Dienstleistern im Internet am Computer gesucht wurde, hat sich der Schwerpunkt heute verlagert. Was jetzt zählt, ist das Smartphone bzw. das Tablet.

Eure Homepage sollte deshalb unbedingt darauf optimiert sein bzw. die Ansicht muss auch auf diesen Geräten stimmen. Tut es das nicht, klicken Brautpaare weiter zum nächsten Dienstleister.

6. Deine Persönlichkeit

Es zählt nicht mehr nur die reine Arbeit – Brautpaare wollen Leute um sich herum, die richtige Persönlichkeiten sind. Wer Du bist, wie du tickst und welche Hobbies Du hast sollte deshalb unbedingt auf Deiner Homepage zu finden sein.

7. Der Nächste, bitte

Kennt Ihr das? Ihr sitzt seit zwei Stunden mit einem Brautpaar zusammen, alles läuft super, die Chemie stimmt, das Budget auch. Und dann kommt der Satz: „Wir schauen uns aber noch drei andere Fotografen/Hochzeitsplaner/Djs o.ä. an und melden uns dann.“

Diese Art „Casting“ scheint normal geworden zu sein. Leider, denn dies kostet enorm viel Zeit und Kraft. Nicht selten wird man davon derart demotiviert, dass man das Paar als Kunden gar nicht mehr haben möchte.

8. Social Media ist alles

Die heutigen Stars sind Blogger, auch Influencer genannt. Sie heißen so, weil sie die Menschen „beeinflussen“ und das gibt es natürlich auch in der Hochzeitsbranche.

Wer auf Instagram, Facebook, Snapchat & Co. gut aufgestellt ist, der braucht sich um Buchungen keine Sorgen zu machen. Marketing der Neuzeit!

Und, habt Ihr mit dem Kopf genickt? Geht es Euch auch so? Wir sind gespannt auf Eure Meinungen zu diesem Thema.


8 beunruhigende Marketing-Trends der Hochzeitsbranche
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